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Jugendliche müssen flexibel sein

Ausbildungsmarkt 2011/2012 Jugendliche müssen flexibel sein

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt in den Landkreisen Göttingen, Northeim und Osterode stellt sich grundsätzlich positiv dar. So lautet das Fazit der Agentur für Arbeit und Vertreter der Kammern, die am Montag die Bilanz des Berufsberatungsjahrs 2011/12 vorstellten. Probleme gebe es aber weiterhin, vor allem, weil die Art der angebotenen Ausbildungsstellen und die Berufswünsche der Jugendlichen häufig nicht korrespondierten.

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Lernen seit September Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistungen bei der Agentur für Arbeit Göttingen: Katharina Grote, Jennifer Harenkamp und Jennifer Voges (von links).

Quelle: EF

Göttingen. 3500 Ausbildungssuchende meldeten sich bei der Agentur. 2600 von ihnen fanden einen Ausbildungsplatz, etwas mehr als 500 gingen weiter zur Schule, rund 140 begannen eine Fördermaßnahme, 50 absolvierten ein Praktikum und 90 nahmen ein Studium auf. Unversorgt blieben 98 Bewerber. Dem gegenüber standen 2859 gemeldete Stellen, von denen 156 unbesetzt blieben. Vor allem die Systemgastronomie, das Lebensmittelhandwerk sowie das Hotel- und Gaststättengewerbe fanden nicht genug Interessenten.

Es sei nicht immer leicht, die Berufswünsche der Bewerber mit den angebotenen Lehrstellen in Einklang zu bringen, sagte Arbeitsagentur-Leiter Klaus-Gläser. Er appellierte an die Jugendlichen, flexibler in ihrer Berufswahl zu sein. Darüber hinaus ermutigte er sie, ihre Chancen auf dem Ausbildungsmarkt zu suchen: „Es muss nicht immer die Fachhochschulreife oder das Abitur sein, auch mit einer Handwerksausbildung lässt sich viel machen, auch studieren.“

Angesichts der demografischen Entwicklung werde der sogenannte „War of Talents“, der Konkurrenzkampf um die Bewerber, in Zukunft stark zunehmen, prognostizierte Gläser. Unternehmen investierten schon jetzt mehr in ihre Azubis, etwa in der Form von innerbetrieblichem Unterricht. Dieser sei schon allein deshalb notwendig, weil die Ansprüche drastisch gestiegen seien, sagte Joachim Grube, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Osterode. So müsse der Industriemechaniker, der den Schlosser ersetzt hat, heute Kenntnisse in Elektrik und Steuerungstechnik besitzen.

hr

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