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KWS peilt Milliarden-Umsatz an

Strahlende Aktionäre KWS peilt Milliarden-Umsatz an

Während vor den Toren knapp 20 Gentechnikgegner lautstark ihre Proteste äußerten („Profit für wenige, Risiko für alle“), erstrahlten gestern die Gesichter der Aktionäre im Biotechnikum der KWS Saat AG. Die Zahlen ihrer Gesellschaft im Geschäftsjahr 2011/2012 sind besser denn je, die Dividende entsprechend hoch. Dem Vorschlag des Vorstandes folgend, beschlossen die Aktionäre eine Ausschüttung von 18,5 Mio. Euro. Auf jede der 6,6 Millionen Stückaktien entfällt eine Dividende von 2,80 Euro (+22%).

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Hauptversammlung der KWS Saat AG: Vorstand und Aufsichtsrat informieren.

Quelle: Heller

Einbeck. Philip von dem Bussche, Vorstandssprecher, nannte die aus seiner Sicht für den Erfolg der Saatzüchter entscheidenden Faktoren: exzellente Produkte, die Aktionärsstruktur  (56 Prozent der Anteile sind in Besitz der Familien Büchting, Gieseke, Oetker), die Mitarbeiter und die weltweite Präsenz des „großen Mittelständlers“. KWS gelinge es, human wie ein Klein-Unternehmen und professionell wie die Großen zu sein.

Der Umsatz im Berichtsjahr belief sich auf 986 Mio. Euro (+15%). Im laufenden Geschäftsjahr, so kündigte von dem Bussche an, wolle man die Eine-Milliarde-Hürde das erste Mal nehmen. Das Betriebsergebnis habe sich auf 141 Mio. Euro erhöht (+21%). Auch hier kündigte der Vorstand für 2012/13 ein zweistelliges Wachstum an.

Viel Geld haben die Einbecker für Forschung und Entwicklung investiert. Mit 127 Mio. Euro habe man den Vorjahresbetrag um 14 Mio. Euro erhöht, ließ Finanzvorstand Hagen Duenbostel die Aktionäre wissen. Mit Blick auf die Sparten war Mais auch 2011/2012 das stärktste Segment der Einbecker. Hier machten sie einen Umsatz weltweit von 572 Mio. Euro (Zuckerrüben 313 Mio. Euro, Getreide 93 Mio. Euro).

Neben Europa und Nordamerika erkennen die Saatzüchter Wachstumsmärkte auch in China. Enormes Wachstum erwarten die Vorstände in Brasilien, dem drittgrößten Maismarkt der Welt. Dort habe man Ende 2011 erste Schritte zu einer eigenständigen Züchtung gemacht, berichtete Vorstand Léon Broers. Damit begebe sich KWS erstmalig in die Entwicklung tropischer Maissorten.

Die KWS beschäftigt weltweit 3851 Mitarbeiter. 300 neue Stellen wurden im Berichtsjahr weltweit neu geschaffen. Davon 70 in Einbeck. Andreas Büchting, Arend Oetker, Hubertus von Baumbach und Cathrina Claas-Mühlhäuser wurden für eine erneute Amtszeit im Aufsichtsrat bestätigt.

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