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„Know IT“ will Schüler über IT-Berufe informieren

Fachkongress „Know IT“ will Schüler über IT-Berufe informieren

Den zweiten Fachkongress zu Informationstechnologien (IT) gestalten Auszubildende von Göttinger Firmen am Donnerstag, 15. Oktober, im School-Lab des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Auf dem Programm von „Know IT“ stehen neun Fachvorträge sowie eine Podiumsdiskussion.

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Im Februar 2015 erreicht: 50 000 Teilnehmer beim DLR-School-Lab Göttingen.

Quelle: DLR

Göttingen. Die Firmen Net@vision, Prof. Schumann und Sartorius finanzieren zusammen mit Dikon Elektronik & IT sowie Novelis Deutschland die Veranstaltung, einen Zuschuss gibt die Arbeitsagentur.

„Erreichen möchten wir Gymnasiasten, Real- und Hauptschüler der Abgangs- und Vorabgangsklassen“, erklären Roger Voigtländer und Philip Schmidt von der Kasseler Gesellschaft für Projektierungs- und Dienstleistungsmanagement. Sie wollen junge Menschen über die verschiedenen IT-Berufe informieren: Unter den Fachinformatikern gibt es etwa die Systemintegratoren.

„Wir bauen Computersysteme auf“, erläutert Fabian Hugo, der bei Sartorius lernt. Dabei seien handwerkliche Fähigkeiten gefragt. Nutzerspezifische Softwarelösungen konzipieren und installieren die Fachinformatiker Anwendungsentwicklung. „Wir von der Prof. Schumann GmbH führen zum Beispiel in Firmen Systeme zum Management von Kundenkrediten ein“, berichtet Azubi Jonas Dittrich.

Notwendige Voraussetzung für alle Ausbildungsgänge ist mathematisches Verständnis, Geduld beim Aufspüren von Fehlern und Kreativität beim Lösen von Problemen. Ohne soziale Kompetenz geht es ebenfalls nicht. „Wenn Kollegen oder Kunden über kaputte Rechner schimpfen, müssen wir genau zuhören und die richtigen Fragen stellen“, sagt Simon Brozio, Lehrling bei Sartorius.

Zum Arbeitsalltag gehören zudem Präsentationen. „Das sollen unsere Auszubildenden beim Fachkongress üben“, so Martina Städler-Schumann, Geschäftsführerin bei der Prof. Schumann GmbH.

In den Vorträgen der Lehrlinge geht es auch um Alltagsthemen: Was hat es mit Grafikkarten auf sich, ohne die Computerspiele nicht funktionieren? Aus welchen Bauteilen besteht ein Smartphone?

„Wir hoffen in Zukunft auf breitere Unterstützung“, sagt Andreas Redeker vom IT Innovationscluster. In Göttingen gebe es 150 Firmen im IT-Bereich oder mit IT-Ressourcen. Die Branche wachse dynamisch und biete gute Karrierechancen. Darauf gelte es Schüler hinzuweisen.

Von Michael Caspar

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