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Kooperation von Hochschule und Industrie geht in zweite Phase

Adaptronik für CNC-Fräsmaschinen Kooperation von Hochschule und Industrie geht in zweite Phase

Als sie mit dem Projekt 2009 starteten, waren Steffen Lüdecke, Adrian Pickel und Sören Kracht noch Bachelor-Studenten. Zwei Jahre später befinden sie sich im Master-Studiengang, sind wissenschaftliche Mitarbeiter bei Prof. Karl-Josef Schalz und können beachtliche Forschungsergebnisse in Sachen Schwingungs-Reduzierung präsentieren. „Es wurden unglaubliche Fortschritte erzielt“, bewertet Schalz das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Adaptronik für CNC-Fräsmaschinen – Aktive Schwingungsdämpfung“.

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Stellen ihre Ergebnisse vor: HAWK-Mechaniker Fabian Konrad, Karl-J. Schalz, Werkstattleiter Reinhard Mollus, Rolf Wissner, die Master-Studenten Steffen Lüdecke, Adrian Pickel, Sören Kracht (auf der Maschine) und Wissner-Ingenieur Hans-Jörg Albrecht (v. links).

Quelle: soz

„Man kann die Verbesserungen sogar fühlen“, beschreibt Industriepartner Rolf Wissner die Resultate aus zwei Jahren intensiver gemeinsamer Forschung an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst HAWK (Fakultät Naturwissenschaften und Technik). Das mit 500 000 Euro budgetierte Projekt läuft Ende August aus. Bereits heute habe er Aufträge aus der Medizintechnik (Dentaltechnik) für die neue Generation Präzisionsmaschinen, erklärt Wissner.

Fünf Mechaniker und Elektriker will er aufgrund der neuen schwingungsreduzierten Technik einstellen. Für Wissner steht mit Blick auf den internationalen Wettbewerb fest: „Über die technologische Schiene verschaffen wir uns Verkaufsvorteile.“ Und deshalb wollen die Initiatoren aus Wissenschaft und Wirtschaft nach dem nun realisierten Basisprojekt weiter kooperieren. Man sei bereits in der Beantragungsphase für neue Drittmittel, erklärt Schalz, der seit 1. März geschäftsführender Dekan der Fakultät ist. Auch das neue Projekt, für das Wissner wieder die Maschinen, die Hochschule die Forschungskapazität liefern, wird sich mit Adaptronik beschäftigen. Dabei geht es um das intelligente Zusammenwirken von Mechanik, Elektronik und Regelungstechnik.

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