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Kreuzburg lässt alle Optionen offen

Sartorius Kreuzburg lässt alle Optionen offen

Mit mehr Umsatz und weniger Gewinn, mit gekürzter Dividende, aber erhobenen Hauptes schließt die Sartorius AG das Geschäftsjahr 2008. In einem schwierigen Marktumfeld habe man sich behauptet, zieht der Vorstand positive Bilanz. Der Ausblick 2009 allerdings ist weniger optimistisch.

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Rechnen mit unterschiedlicher Entwicklung der Sparten: Konzernchef Joachim Kreuzburg (r.) und Vorstand Günter Maaz.

Quelle: Mischke

Die „ambitionierten Finanziele“ für 2008 habe man zwar nicht erreicht, räumte Joachim Kreuzburg gestern ein. Dennoch sei es gelungen, den „drittbesten Profitabilitätswert der Unternehmensgeschichte“ zu erzielen. Bei einem Umsatz von 611,6 Mio. Euro und dem Operativen Ergebnis (EBITA) von 56,8 Mio. Euro sei am Ende ein „robuster Gewinn“ von 18,2 Mio. Euro verbucht worden, betonte der Vorstandsvorsitzende auf der Bilanzpressekonferenz. 

Die Aktionäre sollen ihren Teil davon erhalten: 0,42 Euro je Vorzugsaktie, 0,40 Euro je Stammaktie. Bei nahezu gleicher Ausschüttungsquote verringere sich die „angepasste“ Ausschüttungssumme gegenüber dem Vorjahr von 11,4 auf 7 Mio. Euro. Darüber wird die Hauptversammlung am 23. April in Göttingen zu entscheiden haben.

Schon am Ende des Jahres 2008 habe sich abgezeichnet, dass die Auftragslage für die Sparte Mechatronik (-15%) schwierig werden könnte. Die Krise habe die Kunden aus der Investitonsgüterindustrie erreicht. Deshalb habe man schnell reagiert, habe Stundenkonten abgebaut, Leiharbeitsverhältnisse (20 bis 25) aufgelöst und 20 Prozent Kurzarbeit für zunächst sechs Monate mit dem Betriebsrat vereinbart. Bis auf den Service beziehe man alle deutschen Beschäftigten der Sparte (1000) ein, die Managergehälter seien für den Zeitraum um 20 Prozent gekürzt worden. Weder die Verlängerung der Kurzarbeit noch betriebsbedingte Kündigungen wollte Kreuzburg gestern ausschließen. Alle Optionen seien offen gelassen. Seine Prognose für die Mechatronik: Umsatz- und Gewinnrückgang. Ganz anders stelle sich die Situation der Biotechnologie-Sparte dar. Sie sei als Zulieferer der Pharmaindustrie wenig abhängig von konjunkturellen Einflüssen. „Mittel- und langfristig sind die Geschäftsaussichten unverändert erstklassig“, ist sich der Konzernchef sicher. Auch die geplante Investition der Sartorius Stedim Biotech GmbH für Membran-Ziehmaschinen (20 Mio. Euro) werde bis 2012 am Stammsitz Göttingen (1829  Beschäftigte /+7,1%) realisiert.  Von Hanne-Dore Schumacher

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