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Regional Linke fürchtet Millionengrab
Nachrichten Wirtschaft Regional Linke fürchtet Millionengrab
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00:17 10.01.2013
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Göttingen

Von angekündigtem Güterverkehr auf die Schiene und Schaffung neuer Arbeitsplätze als Argumente für das Großprojekt Güterverkehrszentrum Siekanger (GVZ III) können die Linken nichts erkennen. Zwar ohne Gleisanschluss, mit einer „fast ausschließlichen Verlagerung der bisherigen Mitarbeiter“ wolle  die Firma Zufall  sich gemeinsam mit der Distribo GmbH auf dem Siekanger ansiedeln.

Damit habe man dann auf dem GVZ I / II und dem GVZ III eine herausgehobene Monopolstellung der Firmen Zufall und Sartorius samt eines Ablegers selbiger, kritisieren die Politiker. „Es gibt nämlich keine weiteren, von auswärts kommenden Investoren“ heißt es in einer Presseerklärung. Es stehe zu befürchten, dass dies auch noch längere Zeit so bleiben wird. Man wolle beobachten, „wie in Zeiten knapper Haushalte sich die Millioneninvestitionen von Stadt und Land in ein Großprojekt amortisieren werden“.

Die Linke befürchtet weiterhin, wie schon im Rahmen der mehrheitlichen Beschlussfassung im Rat, dass wir es eher mit einem Millionengrab zu tun haben.“ Schade sei, dass die Bürger des Leinebergs letztlich die ökologische und alle Göttinger Bürger die finanzielle Zeche zahlen müssten, so Gerd Nier von den Linken.

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