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Regional Maler- und Lackierer-Innung spricht Azubis frei
Nachrichten Wirtschaft Regional Maler- und Lackierer-Innung spricht Azubis frei
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19:00 30.07.2018
Zehn Auszubildende im Maler- und Lackierer-Handwerk haben ihre Gesellenbriefe aus den Händen vom Vorsitzenden im Prüfungsausschuss, David Felkl (links), entgegen genommen. Quelle: Markus Hartwig
Göttingen

Über den Anschlussvertrag kann sich Bahtiyar Hanci freuen. Wie seine Kollegen hatte er vor der Freisprechung eine Prüfung zu absolvieren. Die Aufgaben darin waren, eine Mustertapete zu kleben und eine Innentür mit einem Pinsel zu lackieren. Dies gilt als besondere Herausforderung, was den gleichmäßigen Farbauftrag anbelangt. Wer die Aufgabe gut meistert, kann im Ergebnis eine bessere Oberfläche vorweisen. Weiter mussten die Prüflinge ihr Können in Spachteltechniken und beim Übertragen von Skizzen, also der maßstabgerechten Vergrößerung, unter Beweis stellen.

Zehn neue Malergesellen

Ihre Abschlussprüfung im Maler- und Lackierer-Handwerk haben im Sommer bestanden: Robin Foedisch (Ausbildungsbetrieb: Lisa Witte, Bovenden); Janik Friese (Malermeister Ottomar Holstein, Friedland); Ann-Jolin Fröchtenicht (Gebr. Lechte, Göttingen); Bahtiyar Hanci und Yusuke-Marvin Laspe (Otto Hormann, Göttingen); Muhammet Mavu (Wolter & Sohn, Göttingen) und Christoph-Uwe Richter (Neue Arbeit Brockensammlung, Göttingen). Bereits im Januar haben Sascha Bader (O. Eckermann, Duderstadt) und Pascal Schönknecht (Otto Hormann, Göttingen) ihre Abschlussprüfung abgelegt. Seine Abschlussprüfung zum Bauten- und Objektbeschichter hat Mohammad Akkawi (Rolf Günther, Rosdorf) nach zweijähriger Lehre ebenfalls im Sommer absolviert.

Nachwuchskräfte dringend gesucht

Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung seien die Absolventen auf der persönlichen Erfolgsleiter weiter nach oben geklettert. Sie hätten ein wichtiges Etappenziel für den weiteren beruflichen Werdegang genommen, erklärte der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, David Felkl, anlässlich einer Feierstunde im Hotel zum Stresemann. Gerade im Handwerk gäbe es gute Perspektiven. Man könne sich zum Vorarbeiter qualifizieren, den Meister absolvieren oder auch den Weg an die Hochschulen beziehungsweise in die Selbstständigkeit einschlagen. Davon unabhängig gelte: „Qualifizierte Nachwuchskräfte werden in unseren Handwerksbetrieben dringend gesucht.“

Von Markus Hartwig

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