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Regional McDonald’s in Grone wiedereröffnet
Nachrichten Wirtschaft Regional McDonald’s in Grone wiedereröffnet
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00:34 30.04.2018
Erdal Kalincilar, Petra Hebig (Mitte) und Restaurantleiterin Tanja Blajic. Quelle: Hartwig
Göttingen

Das Restaurant in Grone ist Hebigs umsatzstärkstes. Im vergangenen Jahr habe die Göttingerin im gut 400 Quadratmeter großen Betrieb 875 000 Gäste bewirtet. Hebig sei „Unternehmerin aus Leidenschaft“ und betreibt in Göttingen noch die McDonald’s-Restaurants an der Hannoverschen Straße und in der Innenstadt. Vor zwei Jahren wagte sich Hebig ins thüringische Mühlhausen, wo sie ihre vierte Franchise-Filiale eröffnete. Grone ist das dritte ihrer vier Restaurants, welches auf das neue McDonald’s-Konzept modernisiert wurde.

Zweieinhalb Wochen wurde umfangreich renoviert

 Das Restaurant am Siekweg ist mit seinen 250 Sitzplätzen (je zur Hälfte innen und außen liegend) das größte in Göttingen. Das Playland für Kinder zähle sogar zu den größten in Norddeutschland, berichtet Hebig. Jetzt wurde zweieinhalb Wochen lang umfangreich renoviert. Eine neue Klimaanlage wurde schon im Sommer 2017 in Betrieb genommen, nun wurden teilweise Fenster und Wände versetzt, um ein neues Raumgefühl zu erzeugen. Die Einrichtung ist bunt, die Wände in Grüntönen gehalten. „Wir haben uns für ein frischen und familienfreundliches Konzept entschieden“, sagt Hebig. Der Standort Grone feiert dieses Jahr 30-jähriges Bestehen. Die letzte Komplettrenovierung liegt acht Jahre zurück.

„Jeder Burger kann zudem individuell verändert werden“

 Als Herz des Restaurants bezeichnet Hebig die Küche, die ebenfalls aufwendig erneuert worden sei. Vier Produktionsstraßen stünden nun zur Verfügung. Mit ihr zogen zahlreiche Monitore ein, die die Kundenwünsche anzeigen. Die Burger werden künftig unabhängig vom Bestellweg frisch zubereitet. Der Produktionsprozess beginnt erst dann, wenn die Bestellung im Computer eingegangen ist. Warmhalte-Schienen sind passé. „Jeder Burger kann zudem individuell verändert werden, etwa mit zusätzlichem Fleisch, Käse oder Schinken sowie weitere Extrazutaten wie Jalapenos. Unsere Premium-Burger werden zudem auf einem Brett und ohne Verpackung serviert. Wir garantieren ein deutliches Plus an Qualität und Frische“, sagt Gebietsleiter Erdal Kalincilar.

20 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt

 Von der Vollrenovierung erwartet Unternehmerin Hebig ein kräftiges Umsatzplus. „Wir rechnen mit einem Plus von etwa 20 Prozent. Es ist eine Service- und Qualitätsoffensive. So wollen wir uns weiter von unseren Mitbewerbern abgrenzen und unsere Position als Marktführer weiter ausbauen“, betont Hebig. Das Umsatzplus müsse auch erwirtschaftet werden, da das deutliche Plus an Service mehr Personalkosten bedeute. „Wir haben schon 20 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt und suchen noch weiter Verstärkung“, sagt Hebig, die in ihren vier Restaurants mehr als 200 Beschäftigte habe.

Künftig wird auch am Tisch serviert

 Das neue Konzept mit den auffällig an den Eingängen angebrachten sechs Bestell-Terminals bringt uns in vielen Bereichen viele Vorteile“, betont Hebig. Lange Warteschlangen soll es aufgrund der weiteren Bestellmöglichkeit von nun an auch in Grone nicht mehr geben. Die SB-Terminals ähneln mit ihren Touchscreen-Displays ein wenig überdimensionalen Smartphones und sollen einfach zu bedienen sein. „Wir sorgen aber natürlich auch dafür, dass Personal bei Fragen zur Verfügung steht“, verspricht Kalincilar. Bestellt der Kunde am Terminal, dann erhält er einen Token und kann sich direkt einen Platz aussuchen und setzen. „Durch unser WLAN wissen wir dann, wo der Kunde sitzt. Wir bringen die Bestellung dann direkt an den Sitzplatz. Der Wechsel zum Service am Tisch erfolgt im Einklang mit dem Zeitgeist“, fügt Hebig an. Noch in diesem Jahr soll es möglich sein, die Bestellung mittels einer McDonald’s-App auch vom eigenen Handy aus zu tätigen.

McDonald’s in der Innenstadt wird 2019 renoviert

 Den Wünschen einer zunehmend digitaler werdenden Gesellschaft wird auch die Ausstattung im Restaurant immer gerechter. Vier Stunden lang freies WLAN sind inklusive. An den Sitzplätzen gibt es künftig Steckdosen und USB-Stationen. Als letztes ihrer vier Restaurants soll der Betrieb in der Göttinger Innenstadt im kommenden Jahr komplett renoviert werden.

Von Mark Bambey

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