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Meilenstein für SerNet: Rahmenvertrag mit IBM

Samba-Softwareentwicklung für vier Jahre Meilenstein für SerNet: Rahmenvertrag mit IBM

IT-Sicherheit, Datenschutz und Virenabwehr, Spamfilter und Firewalls, das sind die Themen der SerNet GmbH. Der regionale Mittelstand zählt zu den Kunden, aber auch Wirtschaftsriesen wie IBM und EMC.

Göttingen. „Es kann nicht sein, dass Windows und Linux nicht miteinander sprechen können“, sagten sich 1992 fünf junge Männer und schrieben die Software Samba. Einer von ihnen war der Göttinger Mathematiker Volker Lenecke, der heute gemeinsam mit den Physikern Johannes Loxen und Lutz Preßler Gesellschafter der SerNet GmbH ist.

Samba ist eine freie Software, SerNet passt sie den speziellen Bedürfnissen der Kunden an. Mit IBM hat Loxen jetzt einen Rahmenvertrag bis 2014 für Samba-Cluster-Technologie im neuen IBM-Speicher „Sonas“ unterzeichnet. „Ein Meilenstein“, freut er sich, wenngleich das Hauptgeschäft der Göttinger ein anderes ist. „Wir sind eine Mischung aus Versicherung und Feuerwehr“, beschreibt Johannes Loxen die Arbeit seiner Firma. Rund um die Uhr sei der IT-Dienstleister erreichbar. Wenn der Computer ausfällt oder die Klimatechnik versagt, sind seine Leute da. SerNet ist auch Viren auf der Spur und kehrt „den Müll raus“. Die Göttinger passen auf, dass keine wertvollen Aufträge in den Spams verlorengehen. „Im Junkfilter landen rasch mal 10 000 Euro Umsatz“, weiß Loxen. Davor bewahrt er seine Auftraggeber. Hacker dagegen seien das kleinste Problem. Wenn die am Werk sind, würde eh die Polizei eingeschaltet.

Die Konfigurierung, Wartung und Betreuung von Firewalls kann Kosten von 2000 bis 50 000 Euro verursachen. Ab zehn Mitarbeiter aufwärts steigt SerNet ein, große Firewall-Lösungen gibt es für Betriebe mit 50 Beschäftigten und mehr. Im Göttinger Raum sorgen Loxen und sein seit Gründung im Jahr 1997 auf heute 42 Mitarbeiter gewachsenes Team für IT-Sicherheit bei Firmen wie Thimm, Eisenacher, Lambrecht, Holz-Henkel oder Kappa optronics. 500 Bestandskunden zählt die Firma, die im Medienhaus die dritte Etage belegt und weiteren Platz benötigt. „Zwischen Hannover und Fulda sind wir in diesem Segment Marktführer“, sagt Loxen. 40 Prozent des Umsatzes (über den er nicht spricht) macht SerNet mit IT-Sicherheit.

Ein weiteres Standbein haben die Göttinger vor fünf Jahren aufgebaut. Sie auditieren die Arbeit von Prüfern, die wiederum Netzsicherheit bescheinigen müssen. Für Wirtschaftsprüfer zum Beispiel übernehmen sie diesen Part mit der eigenen Software „Verinice“. Dabei unterliegen sie den Standarts des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik. Loxen: „Das BSI definiert, was sicher ist.“

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