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Miteinander Geschäfte machen

Arbeitskreis Friedländer Unternehmer öffnet sich anderen Branchen Miteinander Geschäfte machen

„Wenn wir Friedländer Unternehmer miteinander Geschäfte machen, stärken wir unsere Gemeinde und damit auch uns“, sagt Dachdeckermeister Frank Grewe. 60 Betriebe sind Mitglied des Arbeitskreises Friedländer Unternehmen, dessen Vorsitzender Grewe ist.

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Vorsitzenden Frank Gewe beim Bullenreiten auf der Gewerbeschau Frieda des Arbeitskreises Friedländer Unternehmen.

Quelle: Archiv

Friedland. Gegründet wurde der Kreis 1996 auf Initiative von Handwerkern der Baubranche. „Damals war das Internet noch nicht so stark wie heute“, erinnert sich Grewe. Die Handwerker hätten daher meist wenig übereinander gewusst, obwohl sie einander oft auf Baustellen gesehen hätten. So sei die Idee aufgekommen, sich stärker zu vernetzen. Heute, 20 Jahre später, würden sich die Unternehmer gut kennen. „Wir stimmen uns auf den Baustellen viel intensiver miteinander ab, was sonst nicht so reibungslos funktioniert“, erläutert Grewe. Auch sei es üblich, einander bei Kunden zu empfehlen.

Der Erfolg des Netzwerks zog bald auch Firmen aus anderen Branchen an, etwa Dienstleister wie Versicherungsagenturen, Steuerberater, Rechtsanwälte. Finanzdienstleister, IT-Spezialisten oder Speditionen. Auch mehrere Gasthäuser sind Mitglied geworden. „Sie sorgen bei unserer Gewerbeschau Frieda, die seit 1998 alle zwei Jahre stattfindet, für das Essen“, so Grewe. Die bunte Mischung mache die Runde interessanter.

„Wir treffen uns monatlich zu Stammtischen“, berichtet Michael Braun, Inhaber einer Marketingagentur. Manchmal gebe es Vorträge, etwa zur Tätigkeit der Gebühreneinzugszentrale. Der Arbeitskreis organisiere zudem gegenseitige Firmenbesichtigungen. Heute würden im Schnitt zehn Personen teilnehmen, weniger als in den Anfangsjahren. „Viele haben neben der Arbeit und Familie noch Ehrenämter“, erklärt Unternehmensberater Klaus Reichelt, der Kassenwart des Vereins.

Mit 100 Teilnehmern gut besucht war dagegen die Veranstaltung „Politik trifft Wirtschaft“ vor der Wahl des Gemeindebürgermeisters im Herbst 2014. Der Arbeitskreis, dessen Mitglieder aus allen 14 Ortschaften der Gemeinde kommen, wollte die Kandidaten kennenlernen. „Wir halten seit Beginn engen Kontakt zur Verwaltung“, betont Grewe. Bei der Gründung 1996 sei der damalige Bürgermeister anwesend gewesen. Die Verwaltung sorge als Mitveranstalter dafür, dass der Verein die Carl-Friedrich-Gauß-Schule für ihre Gewerbeschau nutzen kann.

Der Kreis kooperiert zudem mit den Vereinen der 9000-Einwohner-Gemeinde, die sich an der Frieda beteiligen. Sie zeigen alte Trecker und Minitrucks. Die Ballettmäuse treten auf der Bühne auf. Musiker spielen. Der örtliche evangelische Pastor feiert mit den Unternehmern morgens in der Schule einen Gottesdienst. „Bei der Frieda geht es weniger darum, Geschäfte abzuschließen, als mit alten Kunden im Gespräch zu bleiben“, stellt Grewe klar. Das Konzept komme an. Die genauen Besucherzahlen würden zwar nicht erfasst, aber im Laufe von zwei Tagen kämen mehrere Tausend Menschen.

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