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Regional Mündener Gastwirt Iannibelli kocht im Fernsehen
Nachrichten Wirtschaft Regional Mündener Gastwirt Iannibelli kocht im Fernsehen
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00:34 03.06.2018
Antonio Iannibelli, hat an der Kabel Eins Sendung, "Mein Lokal, Dein Lokal - Wo schmeckt´s am besten? teilgenommen. Quelle: Hinzmann
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Hann. Münden

„Eine Woche lang werden wir jetzt jeden Tag mit einer weiteren Folge bundesweit im Fernsehen zu sehen sein – eine solche Werbung ist unbezahlbar“, freut sich Iannibelli. Der gebürtige Italiener, der in Freiburg aufgewachsen ist, in Kassel gelernt hat und im Oktober 2000 „Die Reblaus“ übernahm, hofft auf viele neue Kunden, insbesondere aus Göttingen und Kassel. Dabei hätte er die Chance beinahe verspielt.

17 Restaurants traten beim Casting gegeneinander an

„Die Produktionsfirma rief in der Mittagszeit an, als wir alle Hände voll zu tun hatten“, erinnert sich der Restaurantbetreiber. Seine Frau wimmelte die Firma ab, die sich daraufhin per Mail erneut vorstellte. Iannibelli und seine Frau hatten von der Sendung gehört, nun schaute es sich ein paar Folgen an. Sie beschlossen mitzumachen. Beim Casting traten 17 Firmen gegeneinander an. Iannibelli bereitete Lachsforelle mit Pak Choi (chinesischem Senfkohl) und hausgemachten Bandnudeln zu. Er setzte sich durch.

Spinatknödel mit Apfel-Trauben-Salsa

„Als erstes musste ich für Mike Süsser kochen“, erzählt Iannibelli. Er habe sich für ein veganes Gericht entschieden, an dem er lange getüftelt habe: Spinatknödel mit Apfel-Trauben-Salsa. „Mal etwas ganz anderes“, lobte Süsser. „Ich war sehr aufgeregt vor der Kamera“, räumt Iannibelli ein. Der Fernsehkoch habe aber mit seiner lockeren, entspannten Art den Druck aus der Situation herausgenommen.

Fünf Köche treten gegeneinander an

„In der Staffel selbst bin ich dann gegen vier Köche aus dem Großraum Kassel angetreten“, berichtet Iannibelli. Neben ihm noch Rainer Holzhauer (Der Grischäfer, Bad Emstal), Haschmat Rabanizada (Zum Riedesel, Baunatal), Christine Rinklin (Weidengarten, Ahnatal) und Aykut Senli (Fulda-Terrassen, Kassel) mitgemacht. Während der Drehwoche hätten sie einer nach dem anderen jeweils den übrigen Teilnehmern ihren Betrieb vorgestellt. Jeder Drehtag sei Grundlage für eine Sendung. In der Abschlusssendung würde noch einmal alles zusammengeschnitten und der Gewinner ermittelt.

Eine Woche lang jeweils bis Mitternacht vor der Kamera

„Wir waren von Montag bis Freitag von morgens um 11 Uhr bis nach Mitternacht unterbrochen auf Achse, haben immer wieder vor der Kamera gestanden“, sagt Iannibelli. Unterdessen habe ihm seine Frau in Hand. Münden den Rücken frei gehalten. Sie habe mit den Mitarbeitern das Restaurant und das Hotel weiter geführt.

Kollegen bewerten einander

„Jeder von uns bestellte während der Dreharbeiten bei den Kollegen ein Drei-Gänge-Menü seiner Wahl und bewertete es“, erzählt der Koch. Er habe mit meiner Meinung nicht hinterm Berg gehalten. So habe die Latte hoch gehangen, als am Freitag die Kollegen dann bei ihm zu Gast gewesen seien. Doch dann sei ihm ein dummer Fehler passiert. „Nach Eingang der Bestellung stand plötzlich das Kamerateam bei mir in der Küche und wollte mich beim Zubereiten der Gerichte filmen“, erinnert sich Iannibelli. Er habe die Gerichte aber, wie sonst auch immer, bereits morgens alle vorbereitet gehabt. Die Zutaten seien damit bereits verarbeitet gewesen.

Steinharte Avocados

„Da die Szenen produziert werden mussten, flitzte das Fernsehteam los, um einzukaufen“, erinnert sich der Koch. Mit der Qualität der Ware, mit der das Team zurückkam, war Iannibelli jedoch nicht zufrieden. Die Avocados waren steinhart, die Spargel einen Tag alt. Nur widerwillig machte er sich an die Arbeit. Das hat ihm die Freude an der Show genommen.

Von Michael Caspar

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