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Neuer VW/Porsche-Konzern soll AG werden

Autobauer-Fusion Neuer VW/Porsche-Konzern soll AG werden

Der neue VW/Porsche-Konzern soll nach dem Willen der Beschäftigten von Volkswagen eine Aktiengesellschaft werden.

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Nach Willen der Beschäftigten von Volkswagen soll der neue VW/Porsche-Konzern eine Aktiengesellschaft werden.

Quelle: David Hecker/ddp

 „Eine Fusion mit neuer Dachgesellschaft ist aus meiner heutigen Sicht eher unwahrscheinlich, weil wir diesen Weg mehr als kritisch sehen“, sagte der VW-Betriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh der „Welt am Sonntag“ laut einer Vorabmeldung. Die Schutzregelungen des VW-Gesetzes würden laut Osterloh dann nicht mehr gelten.

Am Mittwoch hatten sich die Porsche-Eigentümerfamilien auf ein Zusammengehen des hoch verschuldeten Sportwagenherstellers Porsche mit dem VW-Konzern geeinigt. Innerhalb von vier Wochen sollen die Vorstände beider Unternehmen einen Plan für einen „integrierten Automobilkonzern“ ausarbeiten.

Die Familien Porsche und Piëch würden auch in einem neuen Konzern die größten Anteilseigner, berichtete das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ am Samstag vorab. Das sehe der Plan vor, den Porsche-Chef Wendelin Wiedeking den Familien präsentiert habe. Das Konzept weist dem Magazin zufolge aus, dass an einem vereinten Konzern die Familien je nach Bewertung zwischen 45 und 55 Prozent der Aktien halten könnten. Das Land Niedersachsen käme auf einen Anteil zwischen 21 und 25 Prozent. Sitz der Konzernführung solle nicht Stuttgart sein, wo derzeit die Porsche Automobil Holding angesiedelt ist, sondern Wolfsburg oder Hannover.

Wie der „Spiegel“ weiter berichtete, ist Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) nicht bereit, Risiken von Porsche in einen möglichen gemeinsamen Konzern mit Volkswagen zu übernehmen. Wulff sehe in den Milliarden-Aktienoptionen, die Porsche hält, ein unkalkulierbares Risiko.

Laut dem Nachrichtenmagazin „Focus“ bleibt unklar, wer an die Spitze des Unternehmens mit 380 000 Mitarbeitern rücken soll. Wenn sich am Ende weder Porsche-Chef Wendelin Wiedeking noch VW-Konzernlenker Martin Winterkorn durchsetzen könnten, werde in einflussreichen Firmen-Kreisen der Chef der VW-Tochter Audi, Rupert Stadler, als Kompromisskandidat gehandelt.

Der Sportwagenbauer stand im April nach „Focus“-Angaben kurz vor der Zahlungsunfähigkeit. In letzter Minute sei jedoch die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) mit einem Milliardenbetrag eingesprungen. „Ohne die LBBW wäre Porsche insolvent“, zitierte das Magazin einen führenden baden-württembergischen Landespolitiker.

ddp

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