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Otto Bock: 40-Stunden-Woche und mehr Urlaub

Gute Geschäftsentwicklung Otto Bock: 40-Stunden-Woche und mehr Urlaub

An den deutschen Standorten der Otto-Bock-Gruppe wird ab 1. Januar 2011 wieder 40 Stunden in der Woche gearbeitet. Darüber hat der Geschäftsführende Gesellschafter Hans Georg Näder die betroffenen Belegschaften in einem internen Rundschreiben informiert.

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Standort in Duderstadt: Otto Bock.

Quelle: BB

Im April 2006 hatte der Inhaber des Unternehmens mit weltweit mehr 4200 Beschäftigten die Arbeitszeit in Deutschland pro Woche auf 42 Stunden heraufgesetzt. Das brachte ihm auch viel Kritik ein. Mit der Entscheidung damals habe man bestehende Arbeitsplätze in Deutschland gesichert und neue Arbeitsplätze während dieser Zeit geschaffen, schreibt Näder an die rund 1400 Mitarbeiter in Deutschland. Diese Maßnahme habe auch dazu geführt, dass das Unternehmen die Weltfinanz- und Wirtschaftskrise erfolgreich gemeistert habe, heißt es in dem Schreiben weiter.

Die Mitarbeiter hätten durch ein hervorragendes Engagement dazu beigetragen, „dass wir die turbolenten Zeiten erfolgreich gestalten konnten“, zieht Näder Bilanz. Wegen der positiven Geschäftsentwicklung habe er beschlossen, ab 1. Januar 2011 wieder auf die 40-Stunden-Woche bei gleicher Vergütung zurückzukehren. Darüber hinaus solle der Urlaubsanspruch auf 30 Tage im Kalenderjahr umgestellt werden. Im April 2006 war der Urlaub für das Gros der Belegschaft auf 28 Tage gesenkt worden.

Nicht ohne Bedingungen bleiben die Neuerungen bei Otto Bock. So verlangt der Firmenchef in seinem Schreiben mehr Flexibilität der Mitarbeiter. Näder wörtlich: „Um diese Maßnahme erfolgreich gestalten zu können, müssenwir aber in Zukunft die Arbeitszeiten noch flexibler auf unsere Kundenbedürfnisse anpassen.“ Nur absolute Kundenzufriedenheit, Liefertreue und Optimierung der Prozesse garantiere auch ein wirtschaftlich erfolgreiches Wachstum in der Zukunft, so der 49-Jährige weiter. Zum Schluss seines Briefes an die Mitarbeiter schreibt Näder: „Persönlich stehe ich für sichere Arbeitsplätze und wirtschaftlich erfolgreiches Wachstum als Basis für die Zukunft.“

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