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Ottobock und EQT besiegeln Partnerschaft

Ottobock Ottobock und EQT besiegeln Partnerschaft

Der langfristigen Partnerschaft der Otto Bock HealthCare GmbH mit dem schwedischen Private Equity-Unternehmen EQT steht nichts im Weg. Alle regulatorischen Anforderungen sind erfüllt.

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Marcus Brennecke, Deutschland-Chef von EQT und Hans Georg Näder, Vorsitzender der

Duderstadt. „Alle regulatorischen Anforderungen zum Closing sind jetzt erfüllt“, teilte das Duderstädter Unternehmen am Dienstag mit. EQT hält damit 20 Prozent an der Otto Bock HealthCare GmbH. 80 Prozent bleiben weiterhin in den Händen der Otto Bock Holding GmbH & Co. KG, die zu 100 Prozent der Inhaberfamilie Näder gehört.

„Die Zusammenarbeit mit unserem Partner EQT läuft schon auf Hochtouren – und das, wie geplant auf Augenhöhe“, sagt Hans Georg Näder, Vorsitzender der Geschäftsführung der Otto Bock Holding GmbH & Co. KG. „Nach den Flitterwochen vertiefen wir nun zügig die gemeinsamen Aktivitäten. Unsere Strategie sieht ein noch schnelleres nachhaltiges und profitables Wachstum vor. Die Partnerschaft mit EQT ist ein zukunftsweisender Schritt, um dieses Ziel dank zusätzlichem Know-how und finanziellem Spielraum noch schneller zu erreichen.“

Bei der Unterzeichnung der Investitionsvereinbarung am 24. Juni in Duderstadt war der Abschluss, das sogenannte Closing, für das zweite Halbjahr erwartet worden. Im Rahmen des Closing wurde die Finanzierung der Otto Bock HealthCare GmbH neu aufgestellt. „Wir haben eine aussichtsreiche Partnerschaft etabliert und bringen als strategischer Partner unsere vielfältige Expertise in der Medizintechnik und in Wertsteigerungspotenzialen ein. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Ottobock als Weltmarktführer in der technischen Orthopädie noch dynamischer wächst und noch effizienter wird. Schon jetzt erweist sich die Partnerschaft als ein Vorbild für Familienunternehmen“, sagt Marcus Brennecke, der von München aus die Region Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH) für EQT verantwortet.

Erstmals in der 98 Jahre währenden Firmengeschichte des Orthopädietechnik-Unternehmens gehen damit Anteile an einen familienfremde Anteilseigner. EQT werde zudem einen Vertreter in den sich formierenden zehnköpfigen Aufsichtsrat von Ottobock entsenden, kündigt das Unternehmen an. Bei dem Schritt handele es sich zudem um einen weiteren auf dem Weg zum möglichen Börsengang: „EQT beflügelt unseren Wachstumspfad und unterstützt uns dabei, in jeder Hinsicht börsenreif zu werden“, erklärte Näder im Juni. „An einem möglichen Börsengang halten wir weiter fest. Allerdings wird ein solcher Schritt durch den Einstieg von EQT eher später als früher erfolgen.“ Das Geld aus der Transaktion soll überwiegend dem Unternehmen zugutekommen.

Von Bernard Marks

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