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Regional Pokal für Thieles „Haus der Zukunft“
Nachrichten Wirtschaft Regional Pokal für Thieles „Haus der Zukunft“
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17:26 03.12.2009
Thiele als "Ort der Ideen": Früchtebrot für den guten Zweck. Quelle: Mischke
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„Dies ist der Ort, an dem die Zukunft gebacken wird“, erklärte Michael Hann den Gästen, die zur Verleihung der Trophäe am Mittwoch, 2. Dezember, in die Hennebergstraße 12 gekommen waren. Multifunktional sei das prämierte Gebäude, erläuterte der Bauherr. Unter einem Dach, so der Auftrag an die Architekten, sollten Wohnen und Arbeiten, Begegnung, Gastlichkeit, Weiterbildung, Schulungen und Ökologie möglich sein.

Architekt Christian Reinhard und Hochbautechniker Ingo Koch sprach Hann seinen Dank aus. Sie hätten das Konzept, das am Ende auch noch wirtschaftlich sein müsse, baulich in das „Haus der Zukunft“ umgesetzt. Im Auftrag des Bundespräsidenten ehrte Walter Flecken von der Deutschen Bank die Eheleute Katja Thiele-Hann und Michael Hann. Sie hätten die Auszeichnung mehr als verdient, betonte der Vorsitzende der Geschäftsleitung Region Niedersachsen. Wagemut, Kreativität und Durchhaltevermögen vereine sich bei Thiele. Hinzu käme der Aspekt der Nachhaltigkeit, belegt durch zahlreiche Würdigungen in der Ausbildung, aber auch durch den Ressourcen schonenden Neubau. Flecken erinnerte in seiner Laudatio an das Jahr 2006, in dem die Wirtschaft den Wettbewerb „Land der Ideen“ initiierte. Mit den „365 Orten im Land der Ideen“ würdige die Deutsche Bank vorbildliches Handeln jedes Jahr an 365 ausgesuchte Projekte. Die Bank selbst gehe mit gutem Beispiel voran. Die Frankfurter Zentrale werde so umgebaut, dass sie bald das Ressourcen schonenste Hochhaus der Welt sein wird. Ziel der Bank sei es, weltweit CO2-neutral zu arbeiten.

Stolz sei das Unternehmen auf die Auszeichnung, betonte Thiele-Hann. „Es soll uns Motivation sein, auf diesem Kurs zu bleiben und weiter zu machen.“

Die Bäckerei hat ein 2009 Zentimeter langes Früchtebrot gebacken. Für 2 Euro pro 10 Zentimeter wird das weihnachtliche Backwerk verkauft. Der Erlös kommt der Arbeiter Wohlfahrt (AWO) zugute. Katharina Lankeit als Vorsitzende des Kreisverbandes kündigte an, das Geld für die Kinder- und Jugendarbeit zu nutzen. Lankeit war auch in Stellvertretung des Oberbürgermeisters in Weende und überbrachte die Glückwünsche der Stadt. Die SPD-Politikerin: „Wir sind stolz, ein solches Unternehmen in unseren Mauern zu wissen.“

Von Hanne-Dore Schumacher

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