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Regional „Recycling 2.0“ – Harz soll Vorzeigeregion werden
Nachrichten Wirtschaft Regional „Recycling 2.0“ – Harz soll Vorzeigeregion werden
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00:26 12.04.2018
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Herzberg

Auf dem Gebiet des Recyclings soll der Harz deutschlandweit zu einer Vorzeigeregion entwickelt werden. Um dieses Vorhaben umzusetzen, arbeiten vier Hochschulen in einem Verbundprojekt zusammen: die TU Clausthal mit dem Lehrstuhl für Rohstoffaufbereitung und Recycling, die Universität Magdeburg sowie die Hochschulen Nordhausen und Magdeburg-Stendal.

Josefine Dräger, Projektverantwortliche der TU Clausthal, wird erläutern, wie durch optimierte Wiederverwendungsprozesse neue Arbeitsplätze in der Region entstehen können und die Philosophie der Nachhaltigkeit umgesetzt werden kann. Außerdem wird sie Projekte und Kooperationen zwischen Firmen der Region vorstellen, die durch das Projekt vernetzt worden sind.

Das Forschungsprojekt „Recycling 2.0” wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 2,8 Millionen Euro gefördert. Seit August 2016 arbeiten Wissenschaftler der vier Hochschulen an der Umsetzung. In dem Projekt werden erstmals in einem Gesamtkonzept untersucht wie Abfälle von Konsumenten, betriebliche Reststoffe und abgelagerte Rückstände aus Bergbau und Hüttenwesen sowie aus Siedlungsabfällen gemeinsam betrachtet, zusammengeführt, aufbereitet und zielgerichtet zu geeigneten Abnehmern in der Region gelenkt werden können.

Die Organisatoren rechnen am Dienstag, 24. April, mit einer effizienten Veranstaltungsdauer von 8 bis 9.30 Uhr im Schloss-Café (Schloß 2, 37412 Herzberg am Harz). Um Anmeldung wird bis zum 18. April 2018 per E-Mail (mail@mekom.eu) gebeten.

Von Mark Bambey

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