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Refratechnik Cement investiert 2 Millionen Euro

Neues Gelände und Gebäude Refratechnik Cement investiert 2 Millionen Euro

„Es war wie ein Sechser im Lotto“, beschreibt Werksleiter Andreas Mehl den Kauf der Bäko. Lage, Größe, Gebäude, alles habe gepasst, um den Refra-Standort in Göttingen kräftig zu erweitern. Schon vor 20 Jahren habe man beim Fachgroßhandel für Bäckereien und Konditoreien (Bäko) in der Stresemannstraße angeklopft, berichte Refra-Geschäftsführer Thomas Reimer den 100 Gästen, die am Montag zur offizielle Inbetriebnahme des neuen Gebäudekomplexes gekommen waren.

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Erläutert die Baumaßnahmen: Thomas Reimer in der neu gebauten Verbindungshalle zwischen Refra und Bäko.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Vor einem Jahr dann habe man endlich den Zuschlag bekommen, habe die 5700 Quadratmeter in direkter Nachbarschaft erworben. In Rekordzeit seien die Umbau-, Abriss- und Verbindungsarbeiten realisiert worden, lobte Reimer, der den Standort Göttingen, die Refra Cement GmbH, gemeinsam mit Wolfgang Tabbert leitet. Rund 2 Mio. Euro hat die Refra-Gruppe, deren Holding in München sitzt, in Göttingen investiert.

In Südniedersachsen liegen auch die Wurzeln des Konzerns. In Vogelbeck gründete Karl Albert 1950 die „Steinwerke Feuerfest Karl Albert“. Seit 1952 ist der Firmensitz in der Rudolf-Winkel-Straße. Von hier aus expandierte das Unternehmen unter der Leitung von Alexander Tutsek, dem Schwiegersohn des Gründers. 1500 Mitarbeiter zählt die Gruppe heute weltweit, circa 340 davon arbeiten in Göttingen. Der Jahresumsatz beträgt 400 Mio. Euro, und Refra schreibt „solide schwarze Zahlen“.

Der Geschäftsführer informierte über  das „modernste Feuerfestwerk der Welt“, das durch die Erweiterung in Göttingen seine Logistik optimieren könne. Nun seien die Freiräume für eine positive Weiterentwicklung des Standortes gegeben, hob die Geschäftsleitung hervor.

Maleachi Bühringer, Stiefsohn des im vergangenen Jahr verstorben Inhabers Alexander Tutsek, überbrachte die Grüße der Gesellschafter, zu denen er und seine Mutter, Dr. Eva-Maria Fahrner-Tutsek, gehören. Er wünschte sich, dass man künftig in Göttingen nicht mehr vom Bäkogebäude sprechen würde. Mit Sreuselkuchen hätten die Refra-Produkte nämlich sehr wenig zu tun.

Es sind basische feuerfeste Steine wie sie vorwiegend in der Zementindustrie benötigt werden, die in den riesigen Werkshallen in Göttingen bei mehr als 1600 Grad gebrannt werden. 90 Prozent der Produktion gehen heute in den Export, das Gros, verpackt in Containern,  nach Übersee.
Durch die Erweiterung in Göttingen werde der Werksverkehr weiter reduziert, erfuhren die Gäste. Mehr als 5000 Tonnen Fertigprodukte könnten in den neuen Hallen gelagert werden. An den Rampen könne man mehrere Lastkraftwagen gleichzeitig abgefertigen.

„Die Bedeutung der Erweiterung in Göttingen kann kaum überschätzt werden“, unterstrich Reimer die positiven Auswirkung der Investition.

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