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Reger Austausch über Gesundheitsfragen

Mobilitäts-Cluster Göttingen-Südniedersachsen Reger Austausch über Gesundheitsfragen

Das 4.Unternehmer-Frühstück „Logistik & Mobilität“ im Amavi war gut besucht. Kernthema war das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM). Dabei zeigte sich, dass auch kleine und mittlere Firmen keine Scheu vor einer Einführung haben sollten – im Gegenteil.

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Christine Kroß, Clustermanagerin des

Göttingen. Das BGM kann ein wichtiger Baustein für eine Präventionskultur sein. Aber können auch klein- und mittelständische Betriebe BGM umsetzen? Diese Frage stellte sich am Mittwoch rund 40 Unternehmer beim 4.Unternehmer-Frühstück Logistik & Mobilität“ im Amavi. „Viele Inhaber von kleinen und mittelständischen Firmen scheuen die Einführung eines BGM, dabei liegen die Vorteile auf der Hand“, betont Christine Kroß, Clustermanagerin des Logistik und Mobilitäts-Cluster Göttingen-Südniedersachsen, der bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Göttingen angesiedelt ist. Die beiden Referenten Gerhard J. Mandalka, Geschäftsführer Paulsbad Physio-Fitnessstudio in Einbeck und der Göttinger Internist und Vorstandsmitglied der Gesundheitsregion Göttingen Thomas Suermann gaben Antworten.

Die Gesellschaft wird älter und damit kränker. Doch ein weiteres Problem ist: „Jeder zweite Deutsche ist zu dick“, berichtet Suermann. 67,1 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen seien laut dem großem Gesundheitssurvey übergewichtig. Spätfolgen sind Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes und viele Krebsarten. 51,7 Prozent der Männer und 49,5 Prozent der Frauen seien ein Mal in der Woche sportlich aktiv, aber nur ein Viertel der Männer und ein Sechstel der Frauen erreichen die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geforderten 2,5 Stunden pro Woche.

„Entsprechend steigen zurzeit die Fehlzeiten in Unternehmen“, erläutert Suermann. Möglicherweise hänge dies mit der aktuellen Vollbeschäftigung zusammen.“Wenn Arbeitsplätze sicher sind, kann man es sich eher leisten, krank zu machen“, betont Suermann. Doch auch Stress spiele eine Rolle. „Betriebe müssen sich heute Gedanken machen, wie Mitarbeiter Stress abbauen können“, erklärt Suermann. Das BGM habe zum Ziel, die Krankheitsfälle in Betrieben zu verhindern. Das senke die Kosten, verbessere die Leistungsfähigkeit des Unternehmens und berge so Vorteile im Wettbewerb. Die Gesundheitsregion Göttingen wolle klein- und mittelständische Betriebe bei der Implementierung eines BGM helfen. Dabei biete sie Strukturmaßnahmen nach einem Baukastenprinzip an.

Beim anschließenden Networking bot sich die Möglichkeit zum Informationsaustausch sowie zum Aufbau und Pflege neuer Kontakte.

Von Bernard Marks

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