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Regional Konzepte für Berufs- und Studienwahl gesucht
Nachrichten Wirtschaft Regional Konzepte für Berufs- und Studienwahl gesucht
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16:52 14.04.2017
Quelle: GT
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Göttingen

Daran beteiligt sind 18 Schulen  aus Südniedersachsen, Berater für Abiturienten der Agentur für Arbeit, regionale Vertreter von Bildung, Wirtschaft und Hochschulen, deren Vertreter sich jetzt trafen.

Beim dem Treffen, das in der Agentur für Arbeit in Göttingen stattfand, stand der Austausch im Vordergrund, teilt Christine Gudd von der Agentur für Arbeit mit. "Rund 75 Teilnehmer nutzen die Gelegenheit, Ansätze und Ideen zu reflektieren", sagt sie. 

 Gemeinsam seinen sie der Frage nachgegengen, wie der Übergang von der Schule in die Ausbildung oder Studium  besser begleitet werden kann. Was das Projekt von anderen Ansätzen unterscheidet, erklärte Susanne Sohns, Berufsberaterin für Abiturienten in der Agentur für Arbeit Göttingen: „Die Besonderheit liegt zum einen darin, dass es gelungen ist, Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen an einen Tisch zu bringen.  Noch wichtiger ist jedoch die Einbeziehung der Schüler: Es wird nicht nur über sie geredet. Sie sind vielmehr Teil der Lerngemeinschaften und bringen ihre ganz persönlichen Erfahrungen, Wünsche und Ziele mit ein.“

Derzeit befinde sich laut Gudd das auf zweieinhalb Jahre ausgelegte Projekt mit seinen fünf Lerngemeinschaften noch in der konzeptionellen Phase. Ab September sollen die erarbeiteten Bausteine in den 18 Schulen erprobt werden. Christoph Dönges, Schulleiter des Northeimer Gymnasiums Corvinianum: „Wir konnten uns über die Möglichkeiten, Bausteine des Berufsorientierungskonzepts in der eigenen Arbeit umzusetzen, auszutauschen.“

 Dass auch bei Schulabgängern mit Hochschulreife Bedarf an einer verbesserten Berufsorientierung besteht, zeigen die Zahlen der abgebrochenen Ausbildungs- und Studienverhältnisse von jungen Menschen mit Hochschulreife: 2014 löste bundesweit jeder siebte Azubi mit (Fach-) Abitur seinen Ausbildungsvertrag. Und mehr als jeder vierte Studierende verließ nach einer Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung aus dem Jahr 2014 die Hochschule ohne Abschluss.

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