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Regional Ringeisen: Palastbau in Taschkent
Nachrichten Wirtschaft Regional Ringeisen: Palastbau in Taschkent
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19:57 20.11.2009
In Taschkent: Der Präsidentenpalast, den deutsche Handwerker mitbauen. Quelle: EF
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Olaf Ringeisen und seine Mitarbeiter konnten Northeimer Talent nun auch in Usbekistan unter Beweis stellen. Nicht zum Schimmelschnüffeln haben sich die Südniedersachsen nach Zentralasien aufgemacht, die Aufgabe war deutlich größer. Gemeinsam mit anderen deutschen Betrieben haben sie im neuen Präsidentenpalast in Taschkent an der Innengestaltung mitgewirkt.

Wände und Kuppeln

5000 Arbeiter waren auf der Baustelle tätig, zwei Wochen lang auch Mitarbeiter aus dem Betrieb Ringeisen. „Wir formten zusammen Wellenwände und zwei Kuppeln im ganz großen Stil“, beschreibt Ringeisen den nicht ganz alltäglichen Auftrag, den ein befreundeter Betrieb aus der Werbegemeinschaft Farbrat eG vermittelt hat. Maler und Stuckateure montierten fern der Heimat auch eine Akustikdecke mit 600 Quadratmetern Fläche.

„Ein unvergessliches Projekt“, zieht Ringeisen nach Abschluss des Auftrags, der für die deutschen Betriebe im sechsstelligen Bereich lag, Bilanz. „Beeindruckend“, schwärmt Mitarbeiter Peter Kramer, der beim kompletten Innenausbau des circa 900 Quadratmeter großen Bankettsaals dabei war. Inzwischen sei der Palast für Präsident Islom Karimov fast fertiggestellt. Die Kosten werden auf 1,5 Milliarden Euro geschätzt.

Über das Netzwerk Farbrat, dem 30 deutsche Malerbetriebe angehören, könne man sich an solch großen Projekten im Ausland beteiligen. Allein, das weiß Ringeisen, sei das nicht möglich.

soz

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