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Rosdorfer: 75 Jahre Hesse Transport GmbH

Familienunternehmen mit dritter Generation Rosdorfer: 75 Jahre Hesse Transport GmbH

„Mein Gott, ist das kompliziert“, stöhnen die Kunden der Rosdorfer Hermann Hesse Transport GmbH oft. „Das Entsorgungsgeschäft ist tatsächlich eine Nummer für sich“, sagt dann Geschäftsführerin Michaela Hesse-Rettberg (45). Und ergänzt: „Die Gesetze und Verordnungen haben allerdings nicht wir gemacht.“

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Alteingesessenes Rosdorfer Familienunternehmen: Oliver, Jutta und Klaus Peter Hesse sowie Michaela Hesse-Rettberg (von links).

Quelle: EF

Rosdorf. 50 Mitarbeiter beschäftigt das Familienunternehmen, in dessen Geschäftsleitung auch Bruder Oliver Hesse (40) und Vater Klaus Peter Hesse (71) tätig sind und das am 30. März vor 75 Jahren gegründet wurde.

Zwischen Cuxhaven und Frankfurt am Main sind die Rosdorfer tätig. Hesse fährt mit Spezialfahrzeugen Tankstellen, Fuhrunternehmen und Waschstraßen an, um die Ölabscheider abzusaugen. Bei Gaststätten sind die Fettabscheider zu entleeren. Nach Bränden entsorgt das Unternehmen unter anderem mit Asbest verunreinigten Schutt. Bei Unfällen reinigt Hesse die Straße von Ölspuren. Es gibt einen 24-Stunden-Notdienst. Feiertage kennt Familie Hesse nicht. Das Handy ist immer an.

Die zweite Säule des Unternehmens sind Erdbewegungen und der Transport von Baustoffen. In diesem Bereich machte sich 1938 der damals 24-jährige Autoschlosser Hermann Hesse , der Großvater von Hesse-Rettberg, selbstständig. Ein Jahr nach der Gründung begann der Zweite Weltkrieg. Als wieder Frieden herrschte, fing Hesse von vorne an. Sein Büro hatte er in der Königsallee 8a.

Als Platz nutzte er die alte Ziegelei in der Groner Landstraße 49. Heute befindet sich in diesem Bereich die Polizeidirektion. 1963 trat sein Sohn Klaus Peter Hesse ins Unternehmen ein. 1968 auch dessen Ehefrau Jutta Hesse (69), die später jahrelang in der Geschäftsführung mitarbeitete. In den 60er-Jahren erweiterte das Unternehmen den Tätigkeitsbereich um das Entsorgungsgeschäft.

Weil der Platz in Göttingen zu klein wurde, erfolgte 1970 der Umzug in den Rosdorfer Rischenweg 3, wo 5000 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Weitere 200 000 Quadratmeter ist das Gelände der alten Rosdorfer Ziegelei groß, wo unter anderem Hesses Brecheranlagen stehen.

Nach der Wende stieg die Mitarbeiterzahl von 35 auf zeitweise 100 Personen.

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