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Regional Rosdorfer sorgen seit 25 Jahren für richtigen Biss
Nachrichten Wirtschaft Regional Rosdorfer sorgen seit 25 Jahren für richtigen Biss
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15:46 28.10.2009
Demonstrieren die Arbeit mit einem mechanischen Scanner: Ulrich Schütte (rechts) und Dietmar Biermann. Quelle: Hinzmann
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Ulrich Schütte war der erste Auszubildende des im September 1984 in Klein Schneen gegründeten Dentallabors Leinetal. 25 Jahre später heißt die Firma Flemming Dental, und Schütte ist sein eigener Herr. Gemeinsam mit Gründer Dietmar Biermann führt er die Geschäfte in Rosdorf. Schüttes Werdegang entspricht in gewisser Weise der Firmenphilosophie: „Wir bilden bei uns primär für den Betrieb aus.“ Das wirke sich auch positiv auf den Zusammenhalt unter den Mitarbeiter aus.
In seiner Gründungsphase beschäftigte das Dentallabor acht Leute, heute sind es 40. Zurzeit werden fünf Zahntechniker ausgebildet, ab Herbst wird eine Lehrstelle für Bürokaufleute besetzt. 1995 zog die Firma nach Rosdorf, in einen Neubau in die Bahnhofsstraße 28. Noch heute sind die zwei Geschäftsführer stolz auf die großzügige Raumgestaltung, die das Gebäude ihnen bietet. „Im 400 Quadratmeter großen Obergeschoss haben wir großzügige Mitarbeiterräume, die sich auch ideal für Seminare eignen“, erzählt Schütte.
Der Zusammenschluss mit der Hamburger Dental-Gruppe Flemming erfolgte im September 1999. Seitdem gibt es ein gemeinsames Marketing und einen zentralen Einkauf. „Wir können durch den Verbund jede moderne Technik anbieten und uns zudem voll auf das Tagesgeschäft konzentrieren“, begründet Biermann die Integration. Außerdem sichere der Eintritt in die Gruppe auch Arbeitsplätze in Rosdorf, ist sich Schütte sicher.
Heute macht das Rosdorfer De ntallabor einen Umsatz von 2,5 Mio. Euro und betreut rund 80 Kunden. Die meisten von ihnen befinden sich außerhalb der Region Göttingen, berichtet Biermann. Der Kundenstamm reiche von Kißlegg am Bodensee bis nach Berlin.
Lebensqualität
„Wir haben in 25 Jahren so gut wie keinen Kunden verloren“, versichert Schütte mit Blick auf die Qualität. Von Anfang an habe der Patient im Mittelpunkt der Bemühungen des Dentallabors gestanden. „Unsere Kunden sind die Praxen, aber in erster Linie die Patienten, die Kronen oder Implantate jahrzehntelang im Mund tragen. Für sie bedeutet unsere Arbeit ein Stück Lebensqualität.“
„Man merkt eindeutig, dass es schwieriger geworden ist“, antwortet Biermann auf die Frage, ob die Wirtschaftskrise Auswirkungen auf das Geschäft habe. „Doch unsere Ausrichtung ist und bleibt ,Made in Germany“, sagt Schütte. Er und Biermann bezeichnen es als eine „Katastrophe“, dass Krankenkassen mittlerweile Zahnersatz aus Fernost empfehlen. „Das gefährdet Arbeitsplätze hierzulande.“ Trotzdem blicken die Männer optimistisch in die Zukunft: „Der Job macht Spaß, und wir sehen uns auf dem richtigen Weg.“

Von Corinna Berghahn

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