Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Sartorius wächst – aber langsamer

Ergebnisse im dritten Quartal Sartorius wächst – aber langsamer

Sartorius wächst weiter – allerdings weniger schnell als zunächst erwartet. Der Konzernumsatz der Göttinger stieg im dritten Quartal 2017 um 8,6 Prozent, der Gewinn legte um 7,3 Prozent zu.

Voriger Artikel
Chancen für Frauen so gut wie noch nie
Nächster Artikel
Bosch: 300 Mitarbeiter bleiben, 150 gehen 2019

Pharmaforschung mit Sartorius-Produkten.

Quelle: r

Göttingen.  

Dr Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG

Dr. Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG

Quelle: r

Mitte Oktober hatte der Pharma- und Laborzulieferer mit den Sparten Bioprocess Solutions und Lab Products und Services bereits seine Prognose für das Jahr 2017 nach unten korrigiert, am Mittwoch bestätigten die Zahlen für das dritte Quartal dann die geminderten Erwartungen. In einem „teilweise herausfordernden Geschäftsumfeld“ habe der Konzern in den ersten neun Monaten 2017 dennoch weiteres Wachstum verzeichnet, teilte der Konzern mit. „Während unsere Laborsparte organisch und durch den Ausbau des Portfolios im Bereich Bioanalytik weiterhin sehr dynamisch wächst, lag das Wachstum der Sparte Bioprocess Solutions gegenüber einer sehr hohen Vorjahresbasis aufgrund einiger gleichzeitig wirkender, temporärer Effekte etwas unterhalb der Erwartungen“, berichtete Konzernchef Dr. Joachim Kreuzburg. Die grundlegenden Wachstumstreiber des weltweiten Biopharmamarktes seien jedoch unverändert intakt. So sieht Kreuzburg für das Bioprozessgeschäft „weiter hohes Wachstumspotenzial“.

In den ersten neun Monaten 2017 steigerte Sartorius seinen Umsatz wechselkursbereinigt um 8,6 Prozent auf 1043,6 Mio. Euro (nominal +8,1%). Die größten Gewinne konnte die Region Asien/Pazifik einfahren. Nach Angaben des Konzerns lag das Umsatzplus bei 24,7 Prozent, 256,5 Mio. Euro. In Nordeuropa, der Region EMEA2, erzielte Sartorius 451,0 Mio. Euro und damit 6,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum. Anders das Bild in der Region Amerika, wo der Konzernumsatz nur um 1,0 Prozent auf 336,1 Mio. Euro stieg. Kreuzburg erklärt sich dies mit vorübergehenden Produktions- und Lieferengpässen bei Bioprocess Solutions. Unter anderem waren nach den Auswirkungen des Hurrikan Maria für einige Zeit keine Lieferungen aus der Produktion in Puerto Rico möglich. Zudem sei nach zwei sehr starken Jahren die Kundennachfrage zurückgegangen, so Kreuzburg. Konzernweit sei die Auftragslage eine positive: „Der Auftragseingang des stieg im dritten Quartal in beiden Sparten deutlich zweistellig und damit in der Berichtsperiode um 11,4 Prozent “, heißt es im Bericht der Geschäftsführung.

Das operative EBITDA stieg im Berichtszeitraum um 7,3 Prozent und erreichte 259,0 Mio. Euro – „trotz ungünstiger Währungseinflüsse“, so die Mitteilung des Konzerns. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Marge des Vorjahres von 25 Prozent übertroffen worden wäre, hätte sich dies nicht negativ ausgewirkt. So lag sie bei 24,8 Prozent. Der maßgebliche Konzernnettogewinn legte um 6,9 Prozent von 98,9 Mio. Euro auf 105,7 Mio. Euro zu. Die mittelfristigen Ziele beließ das Unternehmen unverändert. „Die Unternehmensleitung geht davon aus, dass die temporären Effekte das Umsatzwachstum der Sparte Bioprocess Solutions und damit einhergehend jenes des Sartorius Konzerns auch für das Gesamtjahr 2017 beeinflussen werden“, heißt es im Bericht. Vor diesem Hintergrund werde nun mit einer wechselkursbereinigten Steigerung des Umsatzes von rund 9 Prozent gerechnet. Zuvor waren zwölf bis 16 Prozent angepeilt worden.

Für die Sparte Bioprocess Solutions geht die Geschäftsführung nun von einem Umsatzwachstum von rund vier Prozent aus, die zuvor prognostizierten neun bis 13 Prozent können unter den aktuellen Umständen nicht erreicht werden, so die Geschäftsführung. Die operativen EBITDA-Marge werde sich etwa auf dem Niveau des Vorjahres von 28 Prozent bewegen. Ein Umsatzzuwachs von rund 22 Prozent in konstanten Wechselkursen wird für die Sparte Lab Products & Services erwartet. Dies entspräche der bisherigen Prognose, nach der 20 bis 24 Prozent Zuwachs vorausgesagt worden waren. Auch prognostiziert Sartorius in diesem Bereich weiterhin einen Anstieg der operativen EBITDA-Marge: Zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr – und damit 16 Prozent – sollen am Ende des Jahres herauskommen.

Von Nadine Eckermann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regional
DAX
Chart
DAX 13.058,50 +0,50%
TecDAX 2.545,50 +1,32%
EUR/USD 1,1741 +0,05%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

VOLKSWAGEN VZ 165,52 +4,24%
RWE ST 20,10 +3,57%
LUFTHANSA 28,79 +2,55%
FRESENIUS... 62,98 -0,82%
MERCK 90,10 -0,49%
Henkel VZ 113,35 -0,30%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 240,29%
Commodity Capital AF 204,91%
Allianz Global Inv AF 122,47%
Apus Capital Reval AF 104,01%
Polar Capital Fund AF 102,99%

mehr

Wirtschaft Rubriken
Rubriken Wirtschaft Göttingen und die Welt
Sommerfest der Südniedersächsischen Wirtschaft