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Schlecker-Filiale in der Holtenser Landstraße schließt

Zum 24. März Schlecker-Filiale in der Holtenser Landstraße schließt

Die Regalbretter bei Schlecker in der Holtenser Landstraße leeren sich. Der Ausverkauf hat begonnen, das Sortiment muss raus. Am 24. März sollen hier die Tore geschlossen werden. „Schlecker – For you vor Ort“ ist noch auf einem Werbeposter draußen an der Tür zu lesen.

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Kundinnen vor der Filiale in der Holtenser Landstraße: Annika Foth und Chantima Klöppner (r.).

Quelle: TW

Göttingen. Drinnen geht eine Angestellte durch die Gänge und sammelt leere Verpackungen in einem großen Müllsack. „Es ist schade“, hört man hier heute oft von Kunden. „Ein schöner kleine Laden“, findet Chantima Klöppner. Die 43-jährige Mutter von drei Kindern kommt immer wieder mal hierher. Für den Familieneinkauf. Auch heute ist der Kofferraum voll. Annika Foth (37) wohnt in der Nähe und kennt den Laden schon lange. Auch sie ist Stammkundin. Rainer Rehbein (61) ist vorbeigekommen, um nachzufragen, ob tatsächlich geschlossen wird und wann. Er pflegt seine Mutter  daheim. Für sie soll er noch rechtzeitig „einen Großeinkauf“ machen. Zwei von drei Schlecker-Mitarbeiterinnen sind heute im Laden. Beide sind aus anderen Filialen übernommen worden, die bereits schließen mussten. „Zum Springer degradiert“, stellt eine von ihnen bitter fest.

„Wir haben alle Angst“

„Eindeutigkeit. Klarheit. Mehr erwarte ich eigentlich gar nicht“, sagt sie und räumt weiter die Regale aus. Ein knappes Fax hat sie bekommen, als klar war, dass geschlossen werden muss. Andere haben es aus der Zeitung erfahren. „Wir haben alle Angst“, sagt ihre Kollegin an der Kasse. Kündigungen habe es bisher keine gegeben, bestätigt sie. Aber wie es weitergeht, weiß sie nicht. „Ich bin über 50. Dort draußen wartet niemand auf uns“, sagt sie. Beide Schlecker-Mitarbeiterinnen fühlen sich schlecht informiert. Die Preissenkungen, nach denen an der Kasse immer wieder gefragt wird, sind die ersten in einer Göttinger Schlecker-Filiale. Vorher, erzählt Verkaufstellen-Verwalterin Doris Neisen am Telefon, haben die Filialen untereinander Teile des Sortiments übernommen. Von der Schließung „ihrer“ Filiale hat die krankgeschriebene Neisen im Internet gelesen, am vergangenen Dienstag.

„Das meiste haben wir aus den Medien erfahren“, sagt auch ihre Kollegin. Sie hofft noch auf Unterstützung vonseiten der Politik.

Von Telse Wenzel

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