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Sparkasse glänzt mit Bilanzsummen-Rekord

3,1 Milliarden Euro Sparkasse glänzt mit Bilanzsummen-Rekord

Die Sparkasse ist weiter auf Wachstumskurs. Das bezieht sich nicht nur auf den am Groner Tor in die Höhe schnellenden Neubau des Kreditinstituts. Mit einer Bilanzsumme vom 3,1 Milliarden Euro erreichte die Sparkasse ein Rekordergebnis. Der Jahresüberschuss beträgt 5,4 Millionen Euro.

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Präsentieren starke Zahlen für 2017: Vorstandsvorsitzender Rainer Hald und Vorstandskollege André Schüller (von rechts.)

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. „Wir haben das Geschäftsjahr mit einem guten Ergebnis abgeschlossen. Und wir sind das letzte regionale Kreditinstitut, das die Entscheidungen noch vor Ort fällt“, betonte Rainer Hald. Es war nicht die einzige kleine Spitze des Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Göttingen während der knapp zweistündigen Präsentation in Richtung der im vergangenen Jahr zur Volksbank Kassel Göttingen fusionierten Konkurrenz. „Mit unserer Bilanzsumme sind wir weiterhin das größte regionale Kreditinstitut der Region und gehören zu den wachstumsstärksten Sparkassen in Niedersachsen“, unterstrich Hand. Die Volksbank hatte während ihres Empfangs vergangene Woche Freitag eine Bilanzsumme „bei drei Milliarden Euro“ veröffentlicht.

Und die Sparkasse hat wieder Geld verdient. Trotz der um 7,1 Prozent gestiegenen Bilanzsumme konnte der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr nur leicht gesteigert werden. Wie 2016 wird der Jahresüberschuss in Höhe von 5,4 Millionen Euro ausgewiesen. Das Betriebsergebnis liegt mit 24,4 Millionen Euro über dem 2016er-Ergebnis (24 Mio.). Dazu hätten neben dem erfolgreichen Kundengeschäft auch eine ausgewogene Kostensteuerung sowie konsequente Prozessoptimierung geführt, so Hald.

Von besonderer Bedeutung sei weiterhin die Bildung von Eigenkapital, deswegen sei ein erfolgreiches Ergebnis wichtig gewesen. „Basel III geht auch an uns nicht vorbei“, sagte Hald. So steigerte die Sparkasse mit ihren 16 Filialen (unverändert) und 557 Angestellten (drei weniger als 2016) das Kundenkreditvolumen um 5,7% auf über 2,5 Mrd. Euro. Dies bedeutet ein Zuwachs nach Tilgungen um etwa 140 Mio. Euro. Die Summe der Darlehenszusagen (ohne Prolongationen) belief sich in 2017 auf 465 Mio. Euro.

Positiv haben sich auch die Kundeneinlagen entwickelt. Mit einem Wachstum von mehr als 70 Mio. Euro (+3,6%) wuchsen die Einlagen auf fast 2,3 Mrd. Euro. In der Bilanz 2016 war dieses Segment mit einem Wachstum von 9 Prozent herausgestochen. „Die Zahlen bestätigen uns, dass unser auf persönliche Nähe und Beratungsqualität ausgelegtes Geschäftsmodell – egal ob unsere Kunden die Nähe in der Filiale, per Telefon oder online suchen – auch im digitalen Zeitalter funktioniert“, so Rainer Hald.

Vorstandskollege André Schüller stellte bei seinen Ausführungen die Probleme mit der Niedrigzinspolitik in den Fokus. Die Inflation fresse Gewinne von konservativ agierenden Anlegern förmlich auf, es gebe noch viel Informationsbedarf. „Wir haben schon gute Aufklärungsarbeit geleistet, müssen aber noch wesentlich mehr mit unseren Kunden sprechen. Aktien und Immobilienfonds boomen und versprechen deutlich bessere Renditen“, so Schüller.

Stark nachgefragt seien weiterhin Immobilien. Wie Schüller zitierte, sei für 54 Prozent der Deutschen das Eigenheim die beste Altersvorsorge. Die Preise befänden sich jedoch nicht nur in Göttingen auf Rekord-Niveau und Bauplätze seien rar. Als etablierter Partner beim Kauf und Verkauf von Immobilien sei das Immobilienzentrum der Sparkasse mit seinem hervorragenden Netzwerk und über 5000 Immobilieninteressenten unangefochtene Marktführer in der Region Göttingen. Mit rund 190 verkauften Objekten im Gesamtwert von über 53 Mio. Euro habe das Immobilienzentrum im dritten Jahr in Folge einen Spitzenumsatz erzielen können, der „nur geringfügig“ unter dem Wert des Jahres 2016 (220) liege. Aufgrund der „fehlenden Flächen, wo Neubauten entstehen könnten“ geht Schüller von weiter steigenden Preisen aus.

Von Mark Bambey

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