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Regional Sporthalle wird kein „Veranstaltungstempel“
Nachrichten Wirtschaft Regional Sporthalle wird kein „Veranstaltungstempel“
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18:51 22.06.2011
Letzte Arbeiten in der neuen Sparkassen-Arena: Nach den Sommerferien soll der Schul- und Basketballbetrieb beginnen. Quelle: Hinzmann
Göttingen

Architektin Susanne Fley und Gebäudetechniker Jörg Korte (beide von der Goldbeck-Niederlassung Kassel) informierten rund 30 Unternehmer über den Stand der Arbeiten, die Nutzungsmöglichkeiten, das energetische Konzept, Be- und Entlüftung sowie Wärmerückgewinnung des 7-Millionen-Euro-Projekts.

Noch in dieser Woche erfolgt die Übergabe des Gebäudes an die Göttinger Sport und Freizeit GmbH. Nach den Sommerferien dann „geht es richtig los“. Vor allem für die Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums sei die Halle gebaut worden, aber natürlich auch für die Bundesliga-Basketballer. Die BG bringe allerdings eigenen Boden und eigene Körbe mit, erfuhren die Wirtschaftsvertreter. Deshalb sei es auch möglich, Lasten mit Fahrzeugen in die Halle zu bringen.

3447 Plätze wird die neue Arena, die die alte Godehardhalle ersetzen wird, bieten – in etwa so viele also wie die Lokhalle. Ausfahrbare Tribünen und drei Trennvorhänge ermöglichen kleine und größere Veranstaltungen oder den Sportunterricht für vier OHG-Klassen gleichzeitig.

In dem Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von 4620 Quadratmetern gibt es zudem eine Gymnastikhalle, die auch andere Institutionen nutzen können. Der Mehrzweckraum mit Blick auf die gesamte Halle wird künftig auch als VIP-Bereich bei den Bundesliga-Spielen genutzt. Mit Einbeziehung des Balkons könnten dort gut 350 Menschen die Spiele verfolgen. Gastronomie organisieren die Veranstalter selbst, erklärte Alexander Frey, Geschäftsführer der Göttinger Sport und Freizeit GmbH. Der Bauherr stellte aber auch klar: „Das wird hier kein Veranstaltungstempel.“ Man habe die Halle nicht für die BG gebaut, sondern für die Schulen und den regionalen Sport.

Das Schicksal der Godehardhalle heißt wohl Abriss. Veranschlagte Kosten: 180 000 Euro. Damit stünden der Wirtschaft rund 5000 Quadratmeter Gewerbeflächen zur Verfügung. Die benachbarte Firma NextPharma habe schon länger Platzbedarf angemeldet.
Die Firma Goldbeck (Sitz in Bielefeld, 2400 Beschäftigte, 1 Mrd. Euro Umsatz) baut zurzeit für den Steidlverlag auf der Siekhöhe und für die Spedition Quandt, berichtete Steffen zur Linde (Verkauf). Als Referenzobjekte in Südniedersachsen nannte er unter anderem das Thimm-Verwaltungsgebäude in Northeim, das Güterverkehrszentrum in Göttingen und den Neubau der Firma Pairan in Bovenden. Für Trinos, Dr. Moser, ETT und die GVA habe Goldbeck bereits gebaut.

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