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Starkes Wachstum in Asien

SMA Solar Technology AG Starkes Wachstum in Asien

Von Januar bis September 2017 verkaufte die SMA Solar Technology AG Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von 5,9 Gigawatt (GW) und lag damit über dem Vorjahresniveau von 5,7 GW. SMA Vorstand erwartet für das Gesamtjahr einen Umsatz von mehr als 900 Millionen Euro.

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Ein Blick in die Produktion bei SMA.

Quelle: r

Niestetal. Die Umsatzerlöse gingen für SMA zwar auf 592,5 Millionen Euro zurück . Im Vergleichszeitraum 2016 lagen diese bei 708,8 Millionen Euro. Hauptursache dafür sei das schwache Geschäft mit Zentral-Wechselrichtern für solare Großkraftwerke in Nordamerika, teilte SMA mit. Mit einem Umsatzplus von 43 Prozent entwickelten sich die asiatischen Märkte allerdings positiv, auch in der Region EMEA (Europa und Mittlerer Osten) verzeichnete SMA steigende Umsätze.

SMA erhöhte im dritten Quartal 2017 die Profitabilität deutlich, heißt es weiter. Die Brutto-Marge sei auf 25 Prozent gesteigen. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) verdoppelte sich auf 26 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 15,6 Millionen Euro und lag damit am unteren Ende der Gesamtjahresprognose. Das Konzernergebnis betrug im Berichtszeitraum 25,0 Millionen Euro

Das Geschäftsmodell der SMA ist nicht kapitalintensiv. SMA erwirtschaftete deshalb im Berichtszeitraum einen hohen operativen Cashflow von 78,7 Millionen Euro und baute die hohe Liquiditätsreserve weiter aus. Die Nettoliquidität stieg auf 435,8 Mio. Euro (31.12.2016: 362,0 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich leicht auf 49,3 Prozent.

„Das Geschäftsjahr ist für SMA bisher besser verlaufen als wir Anfang des Jahres erwartet hatten“,erklärt SMA Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon. Insbesondere der Auftragsbestand sei seit Ende des ersten Halbjahrs 2017 um 25 Prozent auf 350 Millionen Euro gesteigert worden. „Wir rechnen mit einem starken Jahresendgeschäft und sind zuversichtlich, unser Jahresziel zu erreichen“, so Urbon. Mit der Strategie 2020 gehe SMA noch einen Schritt weiter. Man wolle zukünftig als Energiedienstleister von der Digitalisierung der Energiewirtschaft profitieren. SMA werde deshalb in Plattformen investieren, um Energieproduzenten mit Energieverbrauchern zu verbinden und Netzwerkeffekte zu schaffen. „Der Solar-Wechselrichter bleibt unsere Kernkompetenz, denn er ist der ideale Sensor für wertvolle Energiedaten“, so Urbon.

Der SMA Vorstand präzisiert die Prognose für das Geschäftsjahr 2017. Sie sieht nun einen Umsatz von mehr als 900 Millionen Euro und unverändert ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von 85 bis 100 Millionen Euro vor. Durch einen hohen operativen Cashflow werde die Nettoliquidität voraussichtlich auf über 450 Millionen Euro steigen.

Von Bernard Marks

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