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Start für Neubau der Betriebsstätte

Ölmühle Solling Start für Neubau der Betriebsstätte

Firmenneubau der Ölmühle Solling in Boffzen. Auf 13000 Quadratmeter entstehen Räume für Produktion, Lager und Verwaltung, sowie ein komplett neues Besucherzentrum mit Mühlenladen, Mühlengarten und Seminarräumen.

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Lutz Meseck, Sebastian Baensch (Geschäftsführer), Gudrun Baensch und Werner Baensch (Geschäftsführerin/Gründer), Susanne Krekeler (Architektin, Krekeler & Böhl, Höxter) (v.l.)

Quelle: r

Holzminden. Neben der Ölmühle in Boffzen haben Bauarbeiten begonnen: Dort entsteht ein neuer Firmensitz der Ölmühle Solling. Auf dem 13000 Quadratmeter messenden Grundstück im niedersächsischen Weserbergland sollen ab Frühsommer 2018 Produktion, Büros und ein Besucherzentrum Platz finden.

Die Geschäftsentwicklung und neue Produktionsprozesse hätten neuen Platzbedarf geschaffen, erläutert Geschäftsführer Sebastian Baensch. Statt Um- oder Anbau entschied sich das familiengeführte Bio-Unternehmen für einen kompletten Neubau auf dem Nachbargrundstück des bisherigen Standorts. Von der neuen Produktion verspricht sich die handwerklich arbeitende Manufaktur mehr Flexibilität. „Es wird zwar einige neue, dafür kleinere und flexibel einsetzbare Maschinen geben“, kündigt Baensch an. Das solle der Produktvielfalt und der Frische der Waren dienen.

Außerdem plant der Betrieb, das Fertigwarenlager zu verkleinern sowie in das Rohwarenlager zu investieren. Mit moderner Lager- und Klimatechnik solle es künftig möglich sein, heimische und exotische Ölsaaten und Nüsse selbst einzulagern, sagt Baensch. Dabei solle auch eine Photovoltaikanlage zum Einsatz kommen.

Laut Baensch ist der Neubau ein positiver Faktor für die regionale Wirtschaft: „Wir schaffen auch weiterhin Arbeitsplätze in der Region und werden unseren Paketversand nicht etwa in osteuropäische Versandzentren auslagern“, kündigt er an. Das sei nicht nur ökologischer, sondern diene auch der Frische, weil Durchlaufzeiten minimiert würden.

Im neuen Besucherzentrum der Ölmühle sollen der Mühlenladen, ein Mühlengarten und Seminarräume zu finden sein. Das Unternehmen plant, dort Veranstaltungen wie Verkostungen, eine Schaupresse, Seminare und Schulungen anzubieten. So will es über Bio-Produkte und ökologische Landwirtschaft informieren. Auch der Schaugarten der Ölmühle, in dem sich heimische und exotische Ölpflanzen, Kräuter und Gewürze erleben lassen, soll seinen Platz zukünftig am neuen Standort haben und dort neu angelegt werden.

Baensch betont die Rolle der Ölmühle im Tourismus. „Die Ölmühle Solling als handwerklich und ökologisch arbeitender Betrieb ist seit jeher ein beliebtes Einkaufs- und Ausflugsziel und Teil des Weserbergland-Tourismus, der für unsere Region sehr wichtig ist“, findet Baensch. „Wir sind hier in dieser schönen Landschaft rund um den Solling tief verwurzelt. Deshalb möchten wir gerne unseren Beitrag dazu leisten, dass Menschen hier immer wieder gerne herkommen.“ Im Frühsommer 2018, so der Plan, soll der Neubau abgeschlossen sein.

Von Katharina Meyer

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