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Stefan Fricke übernimmt Restaurant und Hotel am Goseplack im Solling

"Altes Forsthaus" Stefan Fricke übernimmt Restaurant und Hotel am Goseplack im Solling

Monatelang war das „Alte Forsthaus“ geschlossen, jetzt ist wieder Leben am Lichtenborner Goseplack. Das Ausflugslokal im Solling, das Anfang des Jahres in Insolvenz ging, hat einen neuen Besitzer: Stefan Fricke.

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Im neuen Foyer des Forsthauses: Inhaber-Ehepaar Fricke mit ihrer zehnjährigen Tochter Lea.

Quelle: Vetter

Er kommt aus Uslar, hat dort die Realschule besucht und anschließend im Burghotel Hardenberg das Restaurantfach erlernt. Stefan Fricke hat in vielen Häusern gearbeitet, im Brenner Parkhotel Baden-Baden, bei Heinz Winkler in der Aschauer Residenz, im Steigenberger Quellenhof in Aachen. Fricke war im Wesenberger Borchard‘s Rookhus und im Bonner La Redoute, bevor ihn die 16-Stunden-Tage von einer Branchen-Auszeit überzeugten. Bei der Hertz-Autovermietung war er Stationsleiter, anschließend hat er acht Jahre in Göttingen eine Aral-Tankstelle betrieben.

Dann kam Hans-Joachim Röwers Angebot. Das Alte Forsthaus, das Familie Wienecke über Generationen betrieb, wurde von der Kreis-Sparkasse Northeim zum Verkauf angeboten. Nach Rücksprache mit Ehefrau Claudia Fricke (Bankkauffrau und selbstständige Unternehmensberaterin) wurden die Verträge am 15. August unterzeichnet.

Es folgten monatelange Renovierungen. Die Restaurants „Feuerzauber“ und „Waldblick“ habe man komplett aufgearbeitet: neue Bestuhlung, neuer Anstrich, viel Licht. Die ehemalige „Forsthausstube“, so Fricke beim Rundgang, sei nun eine großzügige Lobby, die „Schubertstube“ (benannt nach einem Sollingförster) habe bodentiefe Fenster erhalten und neues Mobiliar. Sechsstellig sei investiert worden, berichtet Fricke, der vier Mann in der Küche und sechs Mitarbeiter im Service beschäftigt. „Wir haben ein Superteam“, freut sich der 39-Jährige. In der Küche hat Olaf Esser die Mütze auf, der bei Menthausen in Uslar und bei Stricker auf Sylt sein Geld verdiente, bevor er nun im Alten Forsthaus „gut bürgerlich“ kocht.
Gern dabei: Kinder und Tiere

„Wir machen alles selber“, versichert der Chef des Hauses – Suppen, Saucen, Kuchen. Auf Wunsch gebe es laktose- und glutenfreie Kost, auch vegetarische Gerichte, und ab 2010 wolle man das Brot selbst backen. Eine Kinderkarte lehnt Fricke ab: „Für die Kinder kochen wir, was sie sich wünschen.“

Fricke ist Hundeliebhaber. Wenn es die Zeit erlaubt, macht er mit den Jack Russels Anton und Clara eine Tour. Fünf Schafe hat er sich als „Rasenmäher“ für den großen Park (mit Biergarten und Kinderspielplatz) zugelegt, nächstes Jahr sollen Gänse hinzu kommen. Ab 2010 sollen auch die 18 Hotelzimmer modernisiert werden, kündigt der Wirt an.

Von Hanne-Dore Schumacher

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Es ist ein riskantes Vorhaben, sein Geld in der Gastronomie zu verdienen. Die Wirtschaftskrise macht das Geschäft nicht leichter. Wenn aber ein Lokal auf dem Land nach Insolvenz acht Monate geschlossen war, ist eine Übernahme geradezu waghalsig.

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