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Süppchen aus der „Fünf-Elemente-Küche“

„Bio Supp Kultur“ Süppchen aus der „Fünf-Elemente-Küche“

Wie ernähre ich mich gesund, wenn ich berufstätig bin und fast keine Zeit zum Kochen bleibt? Auch Elisabeth Wieborg beschäftigte diese Frage. Ihre Lösung: Zusammen mit ihrer Freundin Nicole Voß gründete sie den Göttinger Suppenlieferservice „Bio Supp Kultur“. Seit September haben die Kunden die Wahl zwischen Thymian-Zucchini-Suppe, Rote Bete-Apfel-Meerrettich-Suppe oder diversen Eintöpfen – das Angebot mit mehr als dreißig Rezepten wechselt wöchentlich.

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Suppenfrauen: Nicole Voß und Elisabeth Wieborg (rechts).

Quelle: JV

Göttingen . Vorangegangen war ein halbes Jahr „Probierküche“ im Freundes- und Bekanntenkreis, um herauszufinden, was schmeckt und gut ankommt. „Dabei stellte sich heraus, dass es zwei verschiedene Suppentypen gibt“, erzählt die studierte Psychologin Wieborg. „Den einen reicht eine kleine Portion, die anderen  brauchen mehr.“ Als Folge liefert „Bio Supp Kultur“ auf Wunsch verschiedene Portionsgrößen aus der eigens angemieteten Küche in der Leinestraße an den Arbeitsplatz oder nach Hause. „Man soll auf jeden Fall satt werden und sich auf die biologische Herkunft der Zutaten verlassen können“, sagt Nicole Voß, von Haus aus Biologin.

Das Gemüse beziehen die beiden Suppenköchinnen großenteils aus der Gärtnerei des nahen Asklepios-Klinikums, Gewürze und zusätzliches Gemüse kommen von anerkannten Bio-Lieferanten. Dabei haben die verwendeten Suppenrezepte eine Besonderheit: Sie folgen den Prinzipien der chinesischen „Fünf-Elemente-Küche“, wonach alle Elemente in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen sollen. „Jedes Gemüse und jedes Gewürz ist dabei einem Element zugeordnet, wie zum Beispiel Kürbis der Erde oder frische Kräuter dem Feuer“, sagt Voß. Feng shui im Suppentopf? „Ein bisschen schon“, geben die beiden lachend zu, die sich als „praktizierende Zen-Buddhistinnen“ bezeichnen.

Das wichtigste sei neben der Bekömmlichkeit natürlich der Geschmack, weswegen das Abschmecken der Rezepte viel Zeit brauche: „Normale Hausrezepte lassen sich nicht so einfach auf große Mengen übertragen“, so Wieborg und Voß. „Wir lernen immer noch ständig dazu, probieren viel aus. Auf Zusatzstoffe verzichten wir dabei ganz.“ Ein spezielles Gewürzsalz aus geröstetem, zerstoßenem Sesam mit Luisenhaller Salinensalz ist „als zweites Standbein“ ebenfalls im Angebot.

Wer die Suppen erstmal kosten möchte, bevor er sich für eine Bestellung entscheidet, hat dazu mehrmals in der Woche sowohl im Weltladencafé in der Nicolaistraße als auch dienstags und sonnabends auf dem Göttinger Wochenmarkt am Stand „La picholine“ Gelegenheit. Informationen: bio-suppkultur.de.

bif

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