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Tickets vom Chef und Duschen für Radfahrer

16. Mobilitätstalk Tickets vom Chef und Duschen für Radfahrer

Mitarbeiter erscheinen aufgrund des morgendlichen Verkehrsstaus gestresst am Arbeitsplatz. Die Parkplätze auf dem Firmengelände reichen nicht aus. Radwege sind zugeparkt. Die Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ist schlecht.

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16. Mobilitätstalk im Hotel Freizeit In: Nach den Vorträgen wurde beim Essen bis morgens um 2 Uhr diskutiert.

Quelle: Theodoro da Silva

Solche Probleme haben Firmen zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagement veranlasst. Über Ergebnisse informierten Unternehmen beim 16. Mobilitätstalk Südniedersachsen. 180 Vertreter aus Wirtschaft und Politik waren im Hotel Freizeit In.

Die Lincoln GmbH aus dem Rhein-Neckar-Raum, die Schmiersysteme herstellt, stattet Beschäftigte seit dem Jahr 2000 kostenlos mit einem Jobticket für Busse und Bahnen aus, berichtete die zuständige Mitarbeiterin Ulrike Schweizer. Damit es auch genutzt wird, erhielten mehrere 100 Beschäftigten eine Haltestelle vor dem Firmeneingang. Das benötigte Grundstück stellte das Unternehmen.

Lincoln informiert die Mitarbeiter über den ÖPNV. Fahrgemeinschaften werden gefördert. So ist die Zahl der Beschäftigten, die mit dem eigenen Auto zur Arbeit kommen, auf 60 Prozent gesunken. Die Parkplatzsituation hat sich entspannt. „Die Mitarbeiterzufriedenheit ist gestiegen“, berichtet Schweizer.

Vor wachsenden Verkehrsproblemen steht die Kasseler SMA Solar Technology AG, die Wechselrichter für Solaranlagen herstellt, erklärte Pressesprecherin Susanne Henkel. Das Unternehmen wächst sehr schnell. Seit 2009 befasst sich eine zwölfköpfige Arbeitsgruppe mit dem Thema. Als Unternehmen, das in der Ökobranche tätig ist, habe SMA den Anspruch, den Kohlendioxidausstoß zu senken. Um Mitarbeitern zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen, führte auch die SMA ein Jobticket ein, berichtete Henkel in Göttingen. Die Firma nahm Kontakt zu den Verkehrsbetrieben auf, um die Fahrpläne an die Schichtzeiten anzupassen. Mitarbeiter werden mittlerweile noch auf dem Firmengelände über Verspätungen informiert. Für Radfahrer richteten die Nordhessen unter anderem Duschen und Umkleidekabinen ein. Mitarbeiter können Lücken im Radwegenetz der Firma melden, die dann versucht, Lösungen zu finden. Auch gibt es eine interne Mitfahrbörse. Eine Internetseite bündelt alle Informationen zum Thema.
Die Deutsche Energie-Agentur hat beide Firmen für ihr Engagement ausgezeichnet.

Von Michael Caspar

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