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Tourismustag Niedersachsen: Weniger Geld aus Brüssel

Infrastruktur Tourismustag Niedersachsen: Weniger Geld aus Brüssel

Der demographische Wandel bietet auch Chancen, etwa für den Fremdenverkehr in Niedersachsen. „Die Gäste werden älter, gesundheitsbewusster und aktiver; da kann unser Bundesland punkten“, meint Staatssekretärin Daniela Behrens, die sich im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr mit dem Tourismus befasst.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Behrens gehört zu den 150 Teilnehmern des Tourismustags Niedersachsen, der gestern im Hotel Freizeit In begann und am heutigen Freitag endet.

Tourismus-Experte Martin Exner vom Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertags, dem Veranstalter, sieht auch die Herausforderungen, wenn etwa im Harz in den kommenden Jahren die Bevölkerung um 20 Prozent zurückgeht: „Die Unternehmensnachfolge wird schwieriger. Personal ist nicht mehr so leicht zu finden.“

Behrens

Behrens

In einem sind sich Behrens und Exner jedoch einig. Mit 340 000 Beschäftigten spielt der Fremdenverkehr in niedersächsischen Wirtschaftsleben eine wichtige Rolle. Neben dem Harz sind vor allem das Weserbergland, die Lüneburger Heide und die Küste Schwerpunktregionen. Göttingen gilt als Kongressstandort.

„Marketing war noch nie so günstig wie heute“

„Der Markt in Niedersachsen wächst leicht, wozu zuletzt auch die Umbrüche im Mittelmeerraum beigetragen haben“, führt Exner aus.

Exner

Exner

Schwieriger wird ab 2015 die Finanzierung von Maßnahmen zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur. „Die Europäische Union wird künftig wahrscheinlich stärker osteuropäische Staaten fördern“, erwartet die Staatssekretärin.

Das Land könne die Lücke nicht füllen. Verschuldeten Städten und Kommunen seien die Hände gebunden, da Tourismusausgaben im Haushalt als „freiwillige Leistung“ gewertet würden. „Sie können die Quelle, aus der die Tourismuseinnahmen sprudeln, nicht erhalten“, kritisiert Exner.

„Marketing war noch nie so günstig wie heute“, erklärt Andreas Steinle, der Geschäftsführer der Kelkheimer Zukunftsinstitut GmbH. Die neuen Medien ermöglichten die direkte Kommunikation mit Kunden. Er empfiehlt eine „Emotionalisierung des Angebots“.

Von Michael Caspar

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