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Regional Trinos firmiert unter neuem Namen
Nachrichten Wirtschaft Regional Trinos firmiert unter neuem Namen
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00:17 16.01.2017
Der Geschäftsführer der Pfeiffer Vacuum Components & Solutions GmbH, Guido Hamacher. Quelle: Wenzel
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Göttingen

Die Trinos Vakuum-Systeme GmbH wurde im Jahr 1997 als Handelsgesellschaft für Vakuumsysteme in Göttingen gegründet. Seit 2010 gehört das Unternehmen mit seinen rund 160 Angestellten zur Pfeiffer Vacuum Gruppe. Das im TecDax gelistete Unternehmen, welches im Jahr 450 bis 500 Millionen Euro erwirtschaftet, blickt auf eine 125-jährige Firmengeschichte zurück. Gegründet im Jahr 1890, ist Pfeiffer Vacuum heute weltweit aktiv. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt etwa 2350 Mitarbeiter und hat über 20 Tochtergesellschaften.

Die Gruppe produziert Vakuumtechnik, die in der Produktion von zahlreichen Dingen des täglichen Lebens zum Einsatz kommt. „Dank der Fusion mit Trinos kann Pfeiffer Vacuum heute ein umfassendes Angebot und erstklassigen Service anbieten“, erklärt Hamacher. Die Göttinger haben sich auf Einzelanfertigungen und Kleinserien spezialisiert. „Vor allem im Bereich der Schweißtechnik haben wir dank unserer Mitarbeiter ein großes Know-how aufgebaut“, erklärt Hamacher weiter.

In einem eigenen Reinraum werden hochpräzise Teile nach individuellen Plänen gefertigt. Zudem können Kunden im hauseigenen Onlineshop bestellen. Das Produktportfolio der Göttinger umfasst Vakuumkomponenten, maßgefertigte Vakuumkammern, Ventile und Manipulatoren. „Wir verstehen uns als Premiumlieferant für Vakuumkomponenten und als Spezialist für kundenspezifische Vakuumsysteme mit vielfältigen Funktionen“, erläutert Hamacher. Rund 20 Millionen Euro erwirtschaftete das Göttinger Unternehmen im Jahr 2015. „Für das Jahr 2016 liegen zwar noch keine endgültigen Zahlen vor“, sagt Hamacher, doch die Geschäfte florieren. Der Markt für Vakuum-Technik boomt.

 
Für das Jahr 2017 seien weitreichende Investitionen am Standort Göttingen geplant, um auch weiterhin zukunftsfähig zu bleiben, um Arbeitsplätze zu sichern sowie neue zu schaffen. „Wir erwarten auch für die kommenden Monate einen weiteren Zuwachs“, erklärt Hamacher.

Von Bernard Marks

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