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Filialnetz bleibt unangetastet

Commerzbank Filialnetz bleibt unangetastet

Die Commerzbank will 9600 Jobs streichen. Für das Jahr 2020 plant die Bank mit einem Stammpersonal von rund 36 000 Vollzeitstellen. Am Filialnetz will die Großbank dennoch festhalten. Im Landkreis Göttingen werden keine Standorte geschlossen.

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Göttingen. Die Commerzbank hat sich mit den Arbeitnehmergremien auf einen Rahmeninteressenausgleich und einen Rahmensozialplan geeinigt, teilte die das Geldinstitut mit. Die verbindlichen Vereinbarungen bilden die Grundlage für den möglichst sozialverträglichen Stellenabbau der Bank, den sie im Herbst 2016 als Teil der Strategie „Commerzbank 4.0“ angekündigt hatte, heißt es in einer Mitteilung. Was bedeutet das für die Standorte in der Region Göttingen?

Für die Göttinger Commerzbank lief das Jahr 2016 positiv. Während die Bank auf Konzernebene im vergangenen Jahr unter dem Strich 279 Millionen Euro verdient hatte, nach 1,084 Milliarden Euro im Jahr 2015, erwirtschaftete die regionale Commerzbank nach eigenen Angaben ein Rekordergebnis. Bernd Korte, Niederlassungsleiter der Commerzbank Göttingen, der ein Team von rund 160 Mitarbeitern an 15 Standorten zwischen Hann. Münden und Stadthagen, Bückeburg und Herzberg betreut, konnte sogar die Zahl der Privatkunden um 4300 auf nunmehr 107 000 Kunden steigern.

„Die flächendeckende Präsenz der Commerzbank ist weiterhin wichtig“, sagt Gunnar Meyer, Sprecher der Commerzbank. Das Filialnetz bleibe ein wesentlicher Baustein des Geschäftsmodells. „Denn 70 Prozent unserer Neukunden gewinnen wir in der Filiale“, erklärt Meyer. Welche Auswirkungen der geplante Stellenabbau für die Filialen in der Region hat, ließ Meyer offen. Die Commerzbank und die Arbeitnehmergremien haben sich darauf verständigt, dass betriebsbedingte Kündigungen nur als letztes Mittel der personalwirtschaftlichen Umsetzung möglich sind. Davor müssen zahlreiche andere Möglichkeiten des im Rahmeninteressenausgleich festgeschriebenen Maßnahmenpakets ausgeschöpft sein. Zum Ausgleich oder zur Milderung wirtschaftlicher Nachteile für die betroffenen Mitarbeiter haben beide Seiten den Rahmensozialplan vereinbart.

Die Commerzbank leidet wie viele andere Banken unter den niedrigen Zinsen, die die Einnahmen schmälern. Hinzu kommen hausgemachte Probleme wie faule Schiffskredite angesichts der Krise der Containerreedereien. Die Commerzbank will deshalb ihre Profitabilität bis Ende 2020 nachhaltig erhöhen. Im Rahmen der Strategie „Commerzbank 4.0“ will sie sich auf ihre Kerngeschäfte konzentrieren und den überwiegenden Teil der relevanten Prozesse digitalisieren. „In einigen Jahren will die Commerzbank 80 Prozent aller Vorgänge digital abwickeln“, kündigte Korte an. Diese Neuausrichtung der Commerzbank macht auf Bundesebene einen signifikanten Stellenabbau unumgänglich. Korte: „In der Region Göttingen ist aktuell kein Stellenabbau nötig.“

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