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Göttinger Familie Sterr hat sich den Traum vom Haus erfüllt

Schlagzeug im Eigenheim Göttinger Familie Sterr hat sich den Traum vom Haus erfüllt

„Ich spiele Schlagzeug in einer Band“, sagt Nicolaus Sterr. Da geht kein Weg um einen gut isolierten Übungsraum im Keller drum herum. Den Keller braucht der 30-Jährige auch für einen Tischkicker. Diese Disziplin spielt er nämlich im Göttinger ASC.

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Berichten über ihren Hauskauf: Helene und Nicolaus Sterr mit ihren Kindern Clara und Elisa.

Quelle: Heller

Göttingen. Der Keller war nur eines von mehreren Kriterien, als sich Nicolaus Sterr vor vier Monaten mit Ehefrau Helene ernsthaft die Frage nach einem eigenen Haus stellte. Damals kam Clara, ihre zweite Tochter zur Welt. Spätestens, wenn das Kind ein Jahr alt ist, wird es in der bisherigen Wohnung zu eng.

Dass es ein eigenes Haus sein soll, war für beide schnell klar. Warum sollten sie Miete zahlen, wenn die niedrigen Zinsen es derzeit so einfach machen, etwas Eigenes zu erwerben? Ein freistehendes Ein-Familien-Haus mit Garten, in dem die Kinder spielen können, wünschten sie sich.

Schon nach der Geburt der ersten Tochter, Elisa, vor dreieinhalb Jahren hatte sich das Ehepaar auf der Immobilienmesse im Kaufpark umgeschaut. „Dort kann man sich neben den Einkäufen locker und ungezwungen einen Überblick über die Kosten verschaffen“, sagt Helene Sterr.

Selbst bauen will das Ehepaar aus Kostengründen nicht. Das Haus soll sich in Grone befinden, wo Elisa bereits in den Kindergarten geht. In Grone wohnt auch die Verwandtschaft. Dort ist es aber gar nicht so einfach, etwas Passendes zu finden. Meistens bekommen Nachbarn frühzeitig etwas über Verkaufsabsichten mit und werden vorstellig.

Zahl der Interessenten

Die Immobilie wird dann gar nicht erst öffentlich zum Verkauf angeboten. Helene Sterr suchte im Internet auf der Seite Immo-Scout. Dort bot ein Makler der Sparkasse ein passendes Objekt an. Die Zahl der Interessenten war so groß, dass das Angebot bereits am nächsten Tag wieder aus dem Netz verschwunden war.

Zwei Tage nach dem Anruf beim Makler konnte sich das Ehepaar das Haus eine Stunde lang anschauen. „Wir haben vor allem auch darauf geachtet, was für Renovierungsarbeiten anstehen“, erzählt Nicolaus Sterr. Bei einem Gebäude aus dem Jahr 1972 reicht es in der Regel nicht, nur zu tapezieren.

Bei dem Haus in Grone-Süd müssen in jedem Fall die Fenster ausgetauscht werden. „Vielleicht stellen wir außerdem die Heizung von Öl auf Gas um“, kündigen Sterrs an. Die übrigen Arbeiten wollen sie im Laufe der kommenden Jahre bewältigen. Die Verwandtschaft packt mit an, berichten sie.

Den Zuschlag bekommen

Ihr Gebot bei der Bieterrunde gaben sie eine Woche nach der Besichtigung im geschlossenen Briefumschlag ab. Es sollte nicht zu hoch ausfallen, andererseits aber auch nicht zu niedrig. Sie wollten schließlich den Zuschlag bekommen. So gaben sie am Ende das höchste Gebot ab und bekamen den Zuschlag.

Der Kaufvertrag unterzeichneten sie Mitte Februar beim Notar. „Die Ausgaben für Notar und Makler, aber auch die Grunderwerbssteuer muss man bei der Finanzierung mit im Auge haben“, erläutert Nicolaus Sterr.

Mitte März findet die Übergabe statt. Einziehen will die Familie aber erst im September. Bis dahin sind die Fenster einzubauen und die Heizungsfrage zu klären. Sterrs werden tapezieren und Fliesen verlegen. Auch der Garten soll ein neues Aussehen erhalten. Wahrscheinlich weicht der Teich einem Sandkasten. Und Tochter Elisa hat auch einen Wunsch: Sie hofft auf einen Johannisbeerstrauch im eigenen Garten.

Von Michael Caspar

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