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Vertreterversammlung stimmt Verschmelzung zu

Volksbank-Fusion Vertreterversammlung stimmt Verschmelzung zu

Für die Verschmelzung mit der Volksbank Weserbergland hat sich die Vertreterversammlung der VR-Bank in Südniedersachsen ausgesprochen. Alle 88 Vertreter stimmten am Dienstagabend in der Stadthalle Dransfeld der Fusion zu. Sie tritt damit rückwirkend zum 1. Januar 2017 in Kraft.

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Alle 88 Vertreter der VR-Bank in Südniedersachsen stimmten am Dienstag in Dransfeld für die Fusion mit der Volksbank Weserbergland.

Quelle: mic

Dransfeld. Am Montagabend hatten bereits 98,4 Prozent der Vertreter der Volksbank Weserbergland in Holzminden grünes Licht für das Zusammengehen gegeben. Die neue Genossenschaftsbank, die den Namen „VR-Bank in Südniedersachsen“ weiterführt und ihren Sitz in Holzminden hat, beschäftigt 321 Mitarbeiter, davon 132 in Warengeschäft. Die Bilanzsumme beträgt 1,04 Milliarden Euro. Beide Banken arbeiten bereits seit 2016 zusammen.

Als Gründe für das Zusammengehen nannte Folkert Groeneveld, der alte und neue Vorstandsvorsitzende, die steigende Anzahl von Auflagen. Die Digitalisierung, die nicht zuletzt von veränderten Kundenwünschen und neuen Mitbewerbern getrieben werde, fordere heraus. Negativzinsen erschwerten das Geschäft. Schließlich müsse die Bank der demografischen Entwicklung und den gestiegenen Anforderungen an das Eigenkapital Rechnung tragen.

All das, so Groneveld, zwinge die gesamte deutsche Finanzwirtschaft derzeit zu einem „radikalen Umbau“. Auch die VR-Bank müsse „ihre Geschäftsmodelle“ an die neuen Anforderungen anpassen. Dazu habe sein Haus in der Volksbank Weserbergland „einen starken Partner“ gefunden. Ihre Geschäftsgebiete berührten sich bei Stadtoldendorf und Dassel. Wie es mit den zwischen ihnen liegenden, deutlich kleineren Volksbanken Solling und Adelebsen weitergehe, werde die Zukunft zeigen.

Der neue Vorstand umfasst neben Groneveld und seinem Kollegen Jens Ripke noch den bisherigen Vorstandsvorsitzenden aus Holzminden Jürgen Freitag und dessen Kollegen Manfred Schäfer. Freitag kündigte an, mittelfristig aus Altersgründen auszuscheiden.

Der neue Aufsichtsrat ist paritätisch mit jeweils acht Personen besetzt. Dazu trennte sich der Aufsichtsrat der alten VR-Bank während der Vertreterversammlung von vier Mitgliedern. Sie arbeiten aber künftig in einem noch zu schaffenden Beirat dem neuen Aufsichtsrat zu. Den Vorsitz übernimmt Reinhard von Werder, der das Amt bisher in Dransfeld inne hatte. Stellvertreter ist Hubertus Mller-Stauch, der bisherige Vorsitzende in Holzminden.

 Die Vertreter befassten sich zudem mit den Geschäftszahlen der alten VR-Bank für 2016, die Ripke vorlegte. Die Bilanzsumme stieg demnach im Vergleich zum Vorjahr von 546 Mio. auf 580 Mio. Euro. Das Kundenkreditgeschäft sank dagegen von 300 Mio. auf 294 Mio. Euro. Die Kundeneinlagen stiegen kräftig von 361 Mio. auf 396 Mio Euro. „Dabei zahlen wir fast keine Zinsen“, berichtete der Vorstand.

Der Umsatz im Warengeschäft verringerte sich auf 130 Mio. Euro. Dafür seien, so Ripke, Preisrückgänge beim Getreide und der Wegfall einer Spritzung im Pflanzenschutz verantwortlich.

Das Eigenkapital legte von 83 auf 89 Millionen. Euro zu. Von einem „festen Fundament“ sprach der Vorstand. Das Betriebsergebnis verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr von 5,8 auf 5,5 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss stieg von 2,2  auf 2,3 Millionen Euro. Der Bilanzgewinn blieb mit 1,5 Millionen Euro konstant. Die Vertreter beschlossen einstimmig eine Dividende von sechs Prozent. Vorstand und Aufsichtsrat wurden einstimmig entlastet.

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