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Regional Vier Göttinger Kinder und Janine Kunze: TV-Werbepower aus Rosdorf
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16:21 11.09.2018
Zwei von vier Pocolinos mit Janine Kunze vor der Kamera. Quelle: r
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Rosdorf

Vor der Kamera: Fernseh-Schauspielerin Janine Kunze – und vier Göttinger Kinder: die Pocolinos. Am ersten September-Wochenende trafen sich alle Beteiligten in der Filiale Kassel-Lohfelden des Einrichtungsmarktes Poco. Etwa 30 Profis waren am Set beschäftigt, so Peter Pawlowski, einer von zwei Geschäftsführern der Rosdorfer Werbeagentur POS Kresin Design – eine regionales Unternehmen, und „das ist ungewöhnlich“, so Pawlowski. Gewöhnlich sind Agenturen aus München, Düsseldorf oder Hamburg im Spiel.

Die Pocolinos: „Vier spielfreudige Kinder aus Göttingen“

2017 sei die Firmenleitung des Einrichtungsmarktes auf den „Heiz-Pils“-Spot der Rosdorfer aufmerksam geworden. „Das muntere Werbefilmchen traf genau den Nerv der Poco-Geschäftsleitung und rief so große Begeisterung hervor, dass sie ,diese geniale Agentur’ kennenlernen wollte“, sagt Pawlowski. Das erste Projekt für POS Kresin Design war die Erstellung eines Kinospots „als reine Göttinger Gemeinschaftsproduktion mit der Filmproduktion enemenemovie zusammen, gedreht im Studio von Thomas Klawunn in Herberhausen“. Die wirklichen Stars des Spots, so Pawlowski, „sind die Pocolinos – vier spielfreudige Kinder aus Göttingen“.

Das Quartett sei über die unternehmenseigene Modelagentur „konsorten & co.“ gecastet worden – zwei Mädchen (8), zwei Jungen (zwölf). Die Pocolinos-Idee habe „reiche Früchte getragen“, betont Pawlowski, und „ist mittlerweile fester Bestandteil“ der Werbung des Möbelunternehmens. Im Februar habe seine Agentur mit einer Recklinghäuser Filmfirma zwei TV-Spots gedreht. Der erste wurde Anfang August bundesweit ausgestrahlt; der zweite komme im November in die Wohnzimmer – mit dabei: Florian Donath, Schauspieler am Deutschen Theater Göttingen. Auch er wurde nach einer Vorstellungsrunde ausgewählt, sagt der Agentur-Geschäftsführer.

Janine Kunze: „Ein extrem netter Vollprofi“

Diese Prozedur war für Janine Kunze nicht nötig. Sie ist „seit mehreren Jahren Frontfrau von Poco“, so Peter Pawlowski – „ein extrem netter Vollprofi, es war eine Freude, mit ihr zusammenzuarbeiten.“ Die Spots werden im Winter gesendet – wann genau, darf Pawlowski nicht sagen. Vor dem Dreh am ersten September-Wochenende war die Ideenfindung erste Aufgabe POS Kresin Design: „Wir haben sie formuliert, der Kunde gab sie frei.“ Nächster Schritt war das Storyboard, gezeichnete Kameraeinstellungen – der Kunde gab sie frei. „Dann folgten die Organisation, mit welchem Team wird wo gedreht; und das Treffen mit dem Regisseur, dem Kunden, Frau Kunze, uns und weiteren Beteiligten wie Bühnenbildner, Maskenbildner, Kamerateam.“

Etwa 30 Profis waren am Set aktiv, „jeder hatte seine Aufgabe“. Im Grunde genommen, so Pawlowski, „ist das fast wie bei einer Hollywood-Produktion. So ein großes Set gibt es sonst vielleicht, wenn in Göttingen für den Tatort gedreht wird. Da wurde das ganz große Besteck aufgefahren.“

Von Stefan Kirchhoff

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