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Regional Volksbank: Mehr Mitarbeiter denn je in Göttingen
Nachrichten Wirtschaft Regional Volksbank: Mehr Mitarbeiter denn je in Göttingen
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20:30 26.06.2018
26.06.2018 Außenansicht der Volksbank Kassel-Göttingen am Geismar Tor. An dem Volksbank-Gebäude laufen Sanierungsarbeiten an den Dächern. Quelle: Christina Hinzmann
Göttingen

Seit einigen Monaten wird am Volksbank-Gebäude am Geismartor gebaut, 5,5 Millionen Euro fließen in die Sanierung der Göttinger Hauptstelle des Geldinstituts. Deshalb begrüßte Martin Schmitt, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Kassel Göttingen, am Dienstag die Gäste mit „Herzlich willkommen in der Baustelle”. Während einer kleinen Feierstunde stellten er und die Göttinger Vorstände der Volksbank, Markus Bludau und Hans-Christian Reuß, den inhaltlichen Umbau des Unternehmens und den Umbau der Immobilie vor.

Intensiv gearbeitet

„Wir haben intensiv gearbeitet und viel bewegt”, sagte Schmitt. Als ein kleines Beispiel nannte er, dass allein 130 Arbeitsanweisungen modifiziert oder neu geschrieben werden mussten. Die Umstrukturierung im Zuge der Fusion der Geldinstitute sei „aufwendig aber alternativlos” gewesen. Zudem gab Schmitt ein klares Bekenntnis zum Standort ab: „Das Geismartor bleibt der zentrale Ort”, sagte er. Deshalb arbeiteten dort so viele Mitarbeiter wie nie zuvor. Mit dem Umbau werden dort künftig rund ein Drittel mehr Beschäftigte vor Ort sein. „Waren es vor der Fusion noch 94 Mitarbeiter, finden nach Abschluss der Baumaßnahmen 124 Mitarbeiter hier Platz – so viel wie noch nie”, so Schmitt. Wenn alle Umbauten abgeschlossen seien, würden Schritt für Schritt interne Fachabteilungen ihre neuen Büros beziehen.

Enge Abstimmung mit der Feuerwehr

Mit der Sanierung werde Raum für neue Arbeitsplätze geschaffen und zugleich den aktuellen Brandschutzauflagen Rechnung getragen. Diese Umbauten seien in enger Abstimmung mit der Feuerwehr und einem eigens dafür beauftragten Sachverständigenbüro entstanden. Allein die Investition in die Erneuerung des Brandschutzes beläuft sich nach Angaben der Volksbank auf rund eine Million Euro.

Beim Umbau des sechsten Obergeschosses habe man sich an dem Prinzip „Open Space“ orientiert. Diese Büroorganisation schaffe zeitgemäße Arbeitsbedingungen, bei denen Kommunikation und Teamarbeit genauso gefördert würden wie konzentriertes und individuelles Arbeiten.

Kundenfreundliche Räume schaffen

„Nach den guten Erfahrungen aus vorherigen Baumaßnahmen haben wir gezielt auch für die Göttinger Hauptstelle in dieses Bürokonzept investiert“, so Schmitt. In den kommenden Monaten stehe nun der Umbau der ersten Etage an. Dort, so Schmitt weiter, entstehen neue Beratungszimmer, ausgestattet mit moderner Präsentationstechnik. „Bei der Gestaltung des Beratungsbereichs ist es uns besonders wichtig, kundenfreundliche Räumlichkeiten zu schaffen“, sagte Schmitt. Ebenfalls renoviert wird der Sozialraum mit angegliedertem Bistrobereich.

„Vieles aber verbirgt sich hinter den Wänden”, so der Volksbank-Chef. Ein Großteil der Sanierungsarbeiten nämlich betraf Rohrleitungen und die IT- Verkabelungen.„Wir sind stolz darauf, dass wir fast alle Aufträge an Firmen in unserem Geschäftsgebiet vergeben konnten”, so Schmitt. „Auf Grund unserer regionalen Verbundenheit war es uns ein besonderes Anliegen und auch Verpflichtung, die Region, in der wir leben und arbeiten zu fördern“, sagte Schmitt weiter.

Auch Bludau freute sich über den Umbau des Göttinger Hauptsitzes. „Wir sind stolz darauf, zeigen zu können, dass wir hier etwas verändern - und dass die Bank noch stärker wird in der Region.”

Von Britta Bielefeld

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