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Volksheimstätte trotzt der Krise

Eigenkapital erhöht Volksheimstätte trotzt der Krise

„Die Finanzkrise ist keine Immobilienkrise, und die Lage in der Wohnungswirtschaft besser, als die Stimmung auf den Finanzmärkten.“ So lautete  die Einschätzung der Vorstandsvorsitzenden der Göttinger Volksheimstätte, Heike Klankwarth, während der 53. Vertreterversammlung. 

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H. Klangwarth

Die Volksheimstätte Göttingen konnte 2008 ihre Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung um 260000 Euro auf 12,87 Mio. Euro erhöhen, berichtete Vorstand Thorsten May. Die Genossenschaft schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 893442,75 Euro ab. Das Bilanzvermögen belief sich zum 31. Dezember 2008 auf 77,5 Mio. Euro (im Vergleich zum Vorjahr +0,3%). Das Eigenkapital der Genossenschaft betrug Ende 2008 17,5 Mio. Euro (2007: 16,75 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote, das Verhältnis von Eigen- zum Gesamtkapital, beläuft sich nunmehr auf 22,6 Prozent. 

Gestiegene Nebenkosten

Klankwarth ging auf die drastischen Preiserhöhungen bei Heizöl (im Jahresdurchschnitt 2008 +32,4%), Gas (+9%) und Strom (+6,9%) ein. Sie trieben die Nebenkosten in die Höhe. Bei Volksheimstätte seien die Heizungs- und Warmwasserkosten “eher moderat” gestiegen, erklärte die Vorstandsvorsitzende. Das erkläre sich durch die energetische Sanierung des Gebäudebestandes über die vergangenen Jahre. 

2008 sanierte die Genossenschaft die Mehrfamilienhäuser Auf der Lieth 2 bis 10 in Nikolausberg. Mieter könnten nun durch richtiges Verhalten ihre Energiekosten um mehr als 50 Prozent senken. 

Die Vorstandsvorsitzende ging auf das Neubauprojekt Windausweg ein. Dort errichtet die Volksheimstätte mit zwei anderen Göttinger Wohnungsunternehmen auf einem 25000 Quadratmeter großen Grundstück 210 Wohnungen. 

Die 58 anwesenden Vertreter entlasteten Vorstand sowie den Aufsichtsrat unter Leitung des früheren Göttinger Sparkassenchefs Gerhard Scharner einstimmig. Sie stimmten außerdem bei einer Enthaltung einer Anhebung der Aufsichtsratsvergütungen zu. 

Von Michael Caspar

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