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Regional Volkswagen wird Partner des Campus
Nachrichten Wirtschaft Regional Volkswagen wird Partner des Campus
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00:17 21.01.2017
Ein Volkswagen (VW) Logo, aufgenommen am 10.01.2017 bei der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit (Michigan) am zweiten Pressetag. (Zu dpa «Abgasskandal: VW vor milliardenschwerer Einigung mit US-Behörden» vom 10.01.2017) Foto: Uli Deck/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: Uli Deck
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Göttingen

Mit Volkswagen reiht sich ein weiterer klangvoller Name in die Riege von prominenten Partnern des Göttingen Campus, in dem neben der Uni­versität Göttingen und der Akademie der Wissenschaften fünf Max-Planck-Institute, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie das Deutsche Primatenzentrum angeschlossen sind. Firmen wie Ottobock, Sartorius und KWS Saat sind bereits sogenannte assoziierte Partner des Göttingen Campus. Die Firmen leisten dabei keine finanzielle Unterstützung.

„Die Kooperation mit Volkswagen betrifft in erster Linie die Sozial- und Geisteswissenschaften. Doch auch weitere wissenschaftliche Disziplinen könnten einbezogen werden“, erklärt der Sprecher der Universität Göttingen, Romas Bielke, die künftige Zusammenarbeit mit dem Deutschen Autobauer. Studierende aus Göttingen erhalten dadurch unter anderem die Möglichkeit, Praktika im Betrieb von Volkswagen zu absolvieren oder dort ihre Abschlussarbeiten anzufertigen.

„Mit dem Stiftungslehrstuhl zum Modernen China hat Volkswagen bereits sehr gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen gemacht. Durch den Rahmenvertrag mit der Universität Göttingen wollen wir diese weiter ausbauen“, erklärt VW-Vorstandsmitglied Jochem Heizmann. Thomas Steg, Generalbevollmächtigter und Leiter Außenbeziehungen und Nachhaltigkeit der Volkswagen AG, betont die Wichtigkeit der Zusammenarbeit. „Ein Konzern wie Volkswagen braucht Qualität in der politischen und globalen Analyse. Die Kooperation mit der Universität Göttingen bietet für uns die Chance, Fortschritte zu erzielen und neue Maßstäbe zu setzen.“

Auch Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel sieht in der Kooperation einen wesentlichen Schritt in der Weiterentwicklung des Göttingen Campus. „Innovationen entstehen an den Schnittstellen zwischen Hochschulen und Unternehmen, und diese Schnittstellen müssen wir in Deutschland generell stärken“, erklärte sie. Umso mehr freue es sie, dass die Universität Göttingen die Volkswagen AG als assoziierten Partner des Göttingen Campus gewinnen konnte. „Die Kooperation mit der Volkswagen AG gibt uns die Gelegenheit, unseren Forschungsschwerpunkt zu glo-balen und transregionalen Studien weiter auszubauen“, so Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Internationales der Universität Göttingen. „Damit entwickelt sich die Universität Göttingen zu einem der großen Kompetenzzentren in diesem Bereich in Europa.“

Von Bernhard Marks

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