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Vor dem 20. März verdienen Frauen nichts

Equal Pay Day Vor dem 20. März verdienen Frauen nichts

Laut Statistik verdienen in Deutschland Frauen 21,6 Prozent weniger als Männer, was auf Zeit umgerechnet bedeutet, dass sie erst am 20. März eines Jahres zu verdienen beginnen. Darüber haben das Frauenforum und die Business and Professional Women (BPW) auf dem Equal Pay Day am 19. März informiert.

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Informationen über ungleiche Bezahlung von Frauen.

Quelle: Peter Heller

Göttingen. „Wir hatten viele gute Gespräche“, berichtet BPW-Vorsitzende Christine Krumm, die zusammen mit fünf anderen Frauen über die Bezahlsituation von Frauen informierte. Die meisten der rund 150 Gesprächspartner seien interessiert gewesen, auch die Männer.

Viele nicht betroffen

Interessanterweise seien es vor allem ältere und Frauen mittleren Alters, die sich mit der Forderung nach gleicher Entlohnung identifizierten, so Brüning. Die Jüngeren sähen tendenziell kein Problem: „Wahrscheinlich sind viele von ihnen nicht betroffen, weil sie noch studieren, oder sie glauben noch, dass es gerecht zugeht.“

Für die Geschlechter-Einkommenslücke - die EU-weit rund 16 Prozent beträgt und nur in drei EU-Ländern größer ist als in der Bundesrepublik - werden verschiedene Faktoren verantwortlich gemacht. So würden Frauen nach wie vor häufig Ausbildungen in Branchen absolvieren, die traditionell eher niedrige Löhne zahlen: Friseurhandwerk, Krankenpflege oder Einzelhandel, während Männer häufiger in die Industrie gingen.

Oder sie studierten Fächer, deren Absolventen auf dem Arbeitsmarkt wenig gefragt seien, wie die Sprachwissenschaften, Männer überwiegen in den Natur- und Ingenieurswissenschaften. Weiterhin spiele die Lebenssituation eine Rolle: Frauen machten Baby- und viel häufiger auch Familien-Pausen, könnten weniger Überstunden leisten und arbeiteten häufiger Teilzeit - Faktoren, die beim beruflichen Aufstieg hinderlich seien.

Realität sieht anders aus

Es gebe aber auch offene Diskriminierung, so Brüning. In Großküchen sei es beispielsweise üblich, Frauen in eine schlechtere Lohngruppe einzugruppieren, weil sie angeblich bestimmte schwere Arbeiten nicht ausführen könnten - was sie in der Realität jedoch täten.

Für einen Aspekt der Ungleichbezahlung seien allerdings die Frauen selbst verantwortlich: ihre zu geringen Forderungen bei Gehaltsverhandlungen. „Da müssen Frauen endlich selbstbewusster auftreten“, betont Ute Zöllner.

Sie und Ina Langanke vom Frauenbüro der Stadt Göttingen äußern sich optimistisch zur Einkommensungleichheit zwischen Männern und Frauen: „Innerhalb einer Generation wird sich sehr viel ändern.“

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