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Regional Wasserschaden erzwingt Totalsanierung
Nachrichten Wirtschaft Regional Wasserschaden erzwingt Totalsanierung
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00:16 30.11.2012
Geben nicht auf: Inhaber Ulf Gerke (l.) und Wolfgang Spies. Quelle: Vetter
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Göttingen

Die Experten stellten fest, dass aus diesem schon seit längerem Wasser ausgetreten ist: 600 bis 700 Liter am Tag. Die Firma dichtete das Rohr ab. Eine Frage blieb: Wo ist all das Wasser hin?

Gerkes Kompagnon, Wolfgang Spies (55): „Die Antwort, die wir schließlich erhielten, war niederschmetternd.“ Die gesamte Küche sowie Teile des Restaurants waren unterspült. Das bedeutete, dass die Küche vollständig entkernt und das Restaurant aufwendig getrocknet werden musste.

Ursprünglich sollten die Renovierungsarbeiten Mitte Oktober abgeschlossen sein, zogen sich dann jedoch einen ganzen Monat länger hin. Das führte dazu, dass „wir eine Unzahl von Tischbestellungen und Feierlichkeiten wieder absagen mussten“, berichtet Spies.

„Während der gesamten zweieinhalb Monate haben wir unsere 22 Angestellten weiterbezahlt“, sagt Gerke, „wobei wir ab dem 1. Oktober Kurzarbeit machten und die Arbeitsagentur einen Teil der Gehälter übernahm.“

Auch alle anderen Kosten, mit Ausnahme der Miete, mussten die beiden Gastronomen weitertragen.

„Das ging gewaltig an die Substanz“, berichtet Spies, „wäre die Volksbank Dransfeld, unsere Hausbank, während dieser Durststrecke nicht so entgegenkommend gewesen, hätte die Sache böse enden können.“

Die beiden Gastronomen, die das 1999 eröffnete Kartoffelhaus 2009 übernahmen, nutzten die Gelegenheit, um das komplette Restaurant neu zu streichen und Teile des Fußbodens zu erneuern.

„Das Gewohnte ist geblieben, der Rest strahlt in neuem Glanz“, gewinnen Gerke und Spies dem Wasserrohr-Desaster noch etwas Positives ab.

hr

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