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Wirtschaftsminister Olaf Lies beim Wirtschaftsempfang der Stadt Göttingen

Lokhalle Wirtschaftsminister Olaf Lies beim Wirtschaftsempfang der Stadt Göttingen

400 Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft, Politik und Verwaltung waren Dienstagabend in der Lokhalle. Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) hatte zum Wirtschaftsempfang geladen, um die Entwicklung der städtischen Wirtschaft aus seiner Sicht zu beurteilen, neue Zukunftsprojekte zu benennen und das Gespräch mit den Machern der Wirtschaft zu suchen.

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Sagt finanzielle Unterstützung vom Land für Südniedersachsen zu: Olaf Lies (SPD), Wirtschaftsminister in Niedersachsen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. „Göttingen ist nicht nur ein herausragender Wissenschaftsstandort, sondern auch ein herausragender Wirtschaftsstandort“, ließ Meyer seine Gäste wissen – unter ihnen der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies. Die Stadt sei das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum im Süden Niedersachsens, sei Leuchtturm und Aushängeschild für die gesamte Region.

Anerkennung und Bürde zugleich

„Das ist Anerkennung und Bürde zugleich,“ stellte das Stadtoberhaupt klar. Die vorhandene Infrastruktur gelte es zu erhalten und auszubauen, für gut ausgestattete Schulen, für Kinderbetreuung von Krippe bis Hort zu sorgen, Sport- und Kulturveranstaltungen und ein attraktives Wohnangebot zu bieten. Das heutige Niveau zu halten, werde allerdings unter den derzeitigen Rahmenbedingungen immer schwieriger, machte Meyer an Beispielen deutlich: stark rückläufige Bevölkerungszahlen in Südniedersachsen, überalterte Bevölkerung, überschuldete Kommunen. Das wirke sich auch im Oberzentrum Göttingen aus.

Wettbewerb um Fachkräfte

Für die Stadt sei wichtig, dass es keine Umschichtungen zu Gunsten der vom demographischen Wandel besonders belasteten Fläche gebe. Meyer begrüßt das von der Landesregierung angekündigte 100-Millionen-Programm für die Region Südniedersachsen. Göttingen müsse sich in Konkurrenz zu erfolgreichen Wirtschaftszentren und attraktiven Studienorten behaupten. Beim Wettbewerb um Fachkräfte müsse die Stadt mithalten können. Nordhessen etwa werde immer attraktiver. Zur Investition in Infrastruktur seien geordnete Finanzen  notwendig. Der Zukunftsvertrag sei unterzeichnet. Am 2. Januar 2013 habe das Land 113,5 Mio. Euro auf das Konto der Stadt überwiesen, so dass Ende Februar die Kassenkredite 38 Mio. Euro betrugen. Innerhalb von nur drei Jahren sei die Verschuldung von 200 Mio. Euro auf 38 Mio. Euro abgebaut worden.

Sanierung der Fußgängerzone

Als wichtige Zukunftsinvestitionen nannte Meyer den Abschluss der Sanierung der Fußgängerzone, die Wegeverbindung zwischen Stumpfebiel und Waageplatz, die Einweihung des neu gestalteten Leineufers, die Fertigstellung des Stadtbadareals, den Erweiterungsbau für Peguform, den Neubau für das Fraunhofer-Anwendungszentrum, die neue Straße vom Güterverkehrszentrum (GVZ) zum Autobahnzubringer sowie die Erweiterung des Science-Parks.

Weltmarktführer wie Ottobock

„Kopf hoch, hier lohnt es sich zu kämpfen“, rief Wirtschaftsminister Lies den Gästen des Empfangs zu. Südniedersachsen sei eine Region mit enormem Potenzial. Als konkrete Ausrichtung nannte Lies den Schwerpunkt Gesundheit: Universität, Klinikum mit 7000 Beschäftigten und Weltmarktführer wie Ottobock beeindrucken den Politiker. Auch in der Energiewende erkennt Lies südniedersächsische Stärken. Das Energiedorf Jühnde ist für ihn „ein Vorzeigebeispiel“. Die funktionierenden Netzwerke hob Lies hervor, nannte etwa den „Mobilitäts-cluster“ als Aushängeschild für Göttingen.

Einen Plan für Südniedersachsen etwa gegen den Bevölkerungsrückgang von 20 Prozent bis 2030 habe er nicht in der Tasche, stellte Lies klar. Hannover könne Mittel bereitstellen, der Plan jedoch müsse mit den Handelnden in der Region gemeinsam verfasst werden.

400 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sind zum Wirtschaftsempfang der Stadt Göttingen in die Lokhalle gekommen. Dabei war auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD). © Pförtner

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