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Regional Zeiss will 300 Stellen abbauen: Göttingen betroffen
Nachrichten Wirtschaft Regional Zeiss will 300 Stellen abbauen: Göttingen betroffen
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11:54 17.11.2014
Quelle: Tirl/dpa (Symbolfoto)
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Göttingen

Geplant ist der Abbau von 300 Stellen weltweit, die Hälte davon in Deutschland. Betroffen ist auch der Produktionsstandorte Göttingen, teilt die Unternehmensleitung mit. Genaue Zahlen zu den Standorten wurden gestern nicht kommuniziert. Gespräche mit den Arbeitnehmervertretungen sollten schnellstmöglich beginnen.

Im Göttinger Werk im Königsallee sind 620 Mitarbeiter beschäftigt. Der Standort sei nicht von Schließung betroffen, heißt es auf Tageblattnachfrage aus der Firmenzentrale. Die Mikroskopie, mit dem Carl Zeiss am 17. November 1846 das Unternehmen in Jena gründete, stelle ein wichtiges Portfolio-Element der Zeiss-Gruppe dar, betonte am Donnerstag Bereichsleiter Ulrich Simon.

Mit der „notwendigen Strukturanpassung“ solle die Kostenbasis und die Profitabilität und damit die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden. Derzeit sei der Firmenbereich nicht profitabel. Der Umsatz des Bereichs betrug im Geschäftsjahr 2012/2012 629 Mio. Euro, rund 15 Prozent des Gesamtumsatzes des Optikkonzerns in Höhe von 4,2 Mrd. Euro weltweit. Im Unternehmensbereich Mikroskopie mit Sitz in Jena (Thüringen) sind 3000 von weltweit 24 000 Mitarbeitern beschäftigt.

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