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Zimmerei Lotze feiert 100-jähriges Bestehen

Seniorchef Lotze übergibt Leitung Zimmerei Lotze feiert 100-jähriges Bestehen

Als die „Zimmerei Lotze“ 1913 gegründet wurde, hatte Deutschland noch einen Kaiser. Heute, ein Jahrhundert später, ist die Monarchie lange Geschichte, aber den Handwerksbetrieb gibt es immer noch. Zum 100-jährigen Bestehen legt Inhaber Ewald Lotze (63) die Geschäfte in die Hände von Tochter Meike Lotze-Franke (38) und Schwiegersohn Michael Franke (45).

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Die nächste Generation übernimmt: Ewald Lotze, Silke Lotze, Meike Lotze-Franke, Mathis Franke, Michael Franke (von links).

Quelle: Vetter

Hemeln. Im Zimmerer-Handwerk ist die Familie sogar seit mehr als hundert Jahre tätig: Bereits 1689 findet sich in den Kirchenakten ein Zimmerermeister Lotze. Der jetzige Betrieb wurde 1913 von Ernst Lotze gegründet, 1953 zunächst von Sohn Heinrich und 1977 schließlich von Enkel Ewald übernommen. Letzterer war der erste in der Familie, der nicht nur Zimmerer war, sondern auch Ingenieur (FH). Als er Geschäftsführer wurde, hatte die Zimmerei zwei Angestellte – heute sind es acht, inklusive einem Auszubildenden.

Die Firma führt alle klassischen Zimmererarbeiten durch, „überwiegend bauen wir jedoch im Bestand“, berichtet Ewald Lotze, der 1986 eine Weiterbildung zum Restaurator abschloss. Ein großes Arbeitsgebiet stellt die energetische Sanierung dar. „In dem Bereich hatten wir 2012 extrem viel zu tun“, sagt der Sportschütze.

Weitere Tätigkeitsfelder sind Denkmalschutzarbeiten, beispielsweise Kirchendächer und Glockenstühle. Da wird dann auch künstlerisch gearbeitet. So hat die Firma an vielen Gebäuden der Altstadt von Hann. Münden Schnitzarbeiten durchgeführt. In Rente geht Ewald Lotze noch nicht, sondern wird „als freier Mitarbeiter weiter zu Verfügung stehen“, wie er sagt.

Seine Tochter ist – genau wie vorher ihre Mutter Silke – im Sandweg 8 fürs Kaufmännische zuständig, der Schwiegersohn als Zimmerer- und Dachdeckermeister sowie Restaurator im Zimmererhandwerk für den handwerklichen Part. Und die nächste Generation steht auch schon in den Startlöchern: Mathis (11) oder Märten (13) – einer von beiden wird die Firma aller Voraussicht nach eines Tages übernehmen. Darauf setzen jedenfalls die Eltern und Großeltern.

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