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Regional Zufall-Umsatz 2012 konstant
Nachrichten Wirtschaft Regional Zufall-Umsatz 2012 konstant
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22:39 24.04.2013
Legen die Zahlen für 2012 vor: Michael Tillner, Heinz-Günter Bäsell, Jürgen Wolpert und Peter Müller-Kronberg (von links). Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Müller-Kronberg verantwortet den Bereich Night Star Express, das Finanz- und Rechnungswesen, die Häuser in Kassel und Unna sowie die Bereiche Qualität, Umwelt und Arbeitssicherheit. Neu in der Geschäftsführung ist auch Michael Tillner. Der 49-Jährige ist seit 1. April bei Zufall verantwortlich für die Bereiche Nationale Spedition, Interkontinentale Verkehre, IT und Controlling.

Zwei Geschäftsführer kommen, einer geht: Heinz-Günter Bäsell (59) zieht sich nach 13 Jahren aus der Zufall-Geschäftsführung und aus dem aktiven Berufsleben zurück.

Jürgen Wolpert berichtete über ein Geschäftsjahr 2012 mit unterschiedlichen Entwicklungen in den Sparten und einem Umsatz auf Vorjahresniveau (269,1 Mio. Euro). Die Zahl der beförderten Sendungen sei um 7,1 Prozent auf 3,8 Millionen gestiegen. Dagegen hätten sich die Erlöse aus den nationalen und europäischen Landverkehren um 3,4 Prozent auf 178,2 Mio. Euro vermindert.

Auch beim Umsatz der interkontinentalen Verkehre habe man leichte Einbußen hinnehmen müssen. Der Umsatz sank um 1,6 Prozent auf 28,2 Mio. Euro, berichtete Wolpert. Auftragsrückgänge etwa aus Italien und Spanien seien in Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise signifikant gewesen.

Umsatz auf 18,1 Mio. Euro gesteigert

Am Standort Göttingen mit 519 Beschäftigten sei zudem ein Großkunde ausgefallen, so dass Zufall ab Januar bis 1. April Kurzarbeit fahren und elf betriebesbedingte Kündigungen aussprechen musste. Gute Nachrichten vermeldeten Wolpert und Bäsell vom Night Star Express.

In diesem Bereich habe man 2012 um fast 30 Prozent zugelegt und den Umsatz auf 18,1 Mio. Euro gesteigert. Die Zahl der Sendungen sei um 50 Prozent auf 1,2 Millionen gestiegen. Zweistellige Zuwächse gab es auch bei der Kontraktlogistik. Der Umsatz: 31,8 Mio. Euro. „Ein strategisches Wachstumsfeld“, sagt Wolpert und nennt Beispiele.

Seit Oktober lagere man in Nohra Hunde- und Katzenfutter ein und für den schwedischen Spielzeughersteller Brio führe Zufall das europäische Zentrallager.

Zuwächse habe das Familienunternehmen auch bei den Beschäftigtenzahlen verbucht. Sie seien in der Gruppe von 1680 auf 1839 (+10%) gestiegen.

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