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Zufall bewegt täglich 2000 Sendungen mehr

Unternehmen wächst zweistellig Zufall bewegt täglich 2000 Sendungen mehr

Die Zahlen, die Geschäftsführung und Beirat der Zufall logistics group gestern präsentierten, zeigten, dass man die Wirtschaftskrise – gemeinsam mit den Mitarbeitern – gemeistert habe. Geschäftsführer Heinz-Günter Bäsell, der vor einem Jahr „einen sicheren Kurs“ des mittelständischen Transport- und Logistikunternehmens prognostiziert hatte, war im Pressegespräch auch sichtlich gut gelaunt.

Der Umsatz sei im Berichtsjahr auf 253,8 Mio. Euro (+15,9%) gestiegen und liege damit deutlich über dem bisherigen Rekordjahr 2008 (241,6 Mio. Euro). Das nationale Transportgeschäft (110,3 Mio. Euro), vor allem auch die internationalen Aktivitäten hätten das Ergebnis positiv beeinflusst. Die Zahlen im einzelnen: europäische Verkehre 71,1 Mio. Euro (+13,3%), interkontinentale Transporte 27,5 Mio. Euro (+35,5%).

Auch das Nachtexpress-Angebot der Göttinger, das vor Jahren noch als Nischenprodukt betrachtet wurde, habe um 26 Prozent auf 12,3 Mio. Euro beim Umsatz zulegen können, berichtete Bäsell. Von „überproportionalen Entwicklungen“ sprach der Vorstand auch beim Geschäftsfeld Logistik, das um 20,9 Prozent auf 26,1 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr gewachsen sei. Das Göttinger Unternehmen will im laufenden Geschäftsjahr weiter zulegen. „Um zwei Prozent“, kündigte Gesellschafter Dr. Gerhard Müller an, und sprach von einer „konservativer Budgetierung“. Das Jahr 2011 sei „ausgezeichnet angelaufen“.

Wachstumsstandorte wie das Rhein-Main-Gebiet, Baden-Württemberg und Hamburg seien für die Zufallexpansion interessant, ergänzte Bäsell. Der Standort Göttingen scheint räumlich ausgereizt zu sein, zumindest das Umschlaglager mit 11 000 Quadratmetern habe die kritische Größe erreicht. Um den zweistelligen Zuwachs stemmen zu können, habe man „ein paar Hunderttausend“ in Göttingen in die Prozessoptimierung investiert, informierte die Geschäftsleitung. Bäsell begründete: „Wir müssen Wachstum auch ordentlich händeln.“ Es stelle sich auch die Frage, ob See- und Luftfracht von Göttingen aus koordiniert werden müssten, sagte er, ohne den Standort und Firmensitz mit 422 Beschäftigten in Frage stellen zu wollen.

3,5 Millionen Sendungen wurden über die neun Zufall-Standorte 2010 auf den Weg gebracht (+2,7%). „Das sind 2000 Sendungen mehr pro Tag“, rechnete Geschäftsführer Gerhard Grüneklee vor. Die Tonnage bezifferte er mit 1,6 Millionen (+8,7%). Zukäufe beabsichtige man aktuell nicht, man schaue sich aber am Markt um.

Mit Sorge betrachtet die Geschäftsleitung die demographische Entwicklung in Südniedersachsen. Bei rückläufigen Bevölkerungszahlen sei ein Mangel an Fach- und Führungskräften zu befürchten. Zufall hat auch deshalb 2010 den Mitarbeiterstamm um 134 auf 1618 erhöht und 50 neue Lehrlinge eingestellt. Insgesamt sind nunmehr 108 Auszubildende im Unternehmen tätig, das Gros wird übernommen. Bäsell: „Wir müssen uns bewegen.“

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