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Zum Neuanfang investiert Cederholm Millionen

„Best Western Parkhotel Ropeter Zum Neuanfang investiert Cederholm Millionen

Das Clarionhotel segelt unter neuer Flagge. Ab 1. Oktober firmiert das Vier-Sterne-Hotel an der Kasseler Landstraße 45 als Best Western Parkhotel Ropeter. Der dänische Inhaber Hendrik Cederholm hat zwei Millionen Euro investiert.

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Im neu gestalteten Restaurant: Geschäftsführer Michael Baumann und Hoteldirektorin Ilona Gunkel.

Quelle: Hinzmann

Vor genau einem Jahr war es Insolvenzverwalter Christian Gerloff gelungen, einen neuen Betreiber für das Göttinger Hotel zu finden. Immobilienbesitzer Henrik Cederholm hatte sich im Oktober 2009 entschlossen, selbst als Hotelier zu agieren, nachdem die Muttergesellschaft des Clarionhotels, die Real Hotel Germany GmbH, in Zahlungsschwierigkeiten geraten war.

Seit 1998 gehörte das Clarionhotel zur internationalen Choice-Gruppe, davor war es ein Best-Western-Haus, davor gehörte es der Göttinger Gründerfamilie Ropeter. Für die Marke „Best Western“, zu deren Franchise-Konzept 4500 Häuser weltweit gehören (alle sind privat geführt), hat sich Cederholm nun zum zweiten Mal entschieden. Bereits in den 90er Jahren firmierte das ehemalige Ropeter unter Best Western Friendly Park Hotel (BW).

Ein alter Bekannter ist auch Michael Baumann, der von 1994 bis 1996 das Göttinger BW-Haus leitete und seit einem Jahr wieder Geschäftsführer in Göttingen ist. Gemeinsam mit Direktorin Ilona Gunkel stellte Baumann (er besitzt das Best- Western-Hotel in Siegen) in dieser Woche das rundum erneuerte Haus vor.

116 Zimmer habe man renoviert, mit Flachbildschirmen versehen, 40 Zimmer hätten neue Bäder. Die Küche, in der Klaus Piezocha seit 25 Jahren das Sagen hat, sei für 400 000 Euro erneuert worden ebenso Kühlhäuser und Lüftungssysteme. Auch im Restaurant habe man kräftig investiert, Teppiche, Beleuchtung und Mobiliar ausgetauscht und viel Elektrik installiert. Im ganzen Haus könne kostenlos W-Lan genutzt werden. Neu sei eine „Chill-out-Lounge“ auf der Terrasse, eine „Insel der Entspannung“ mit Blick auf die hauseigene Parkanlage.

Tagungs- und Veranstaltungsräume seien nun voll klimatisiert, betont Baumann. Noch nicht entschieden sei, was aus dem sechsstöckigen Gebäude des ehemaligen Comfort-Hotels (früher das Gästehaus)werde. Zurzeit steht das Gebäude leer. Ob eigene Nutzung, Verpachtung oder Abriss sei noch offen. „Wir haben keinen Zeitdruck“, sagt Baumann.

15 Jahre sei im Hotel nichts gemacht worden, sagt er, und kündigt ein Ende der aufwendigen Renovierungsarbeiten in vier Wochen an. An alte Traditionen wie Jazz-Frühschoppen, Weihnachtsbrunch und Silvester-Gala-Menue wolle man anknüpfen. Reaktiviert soll auch die Sauna werden, nicht jedoch das Schwimmbad. „Wir haben sehr guten Kontakt zur Eiswiese“, begründet Ilona Gunkel.

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Seit 21 Jahren kommt das einstige Nobelhotel Ropeter nicht mehr zur Ruhe.

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