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Alfred-Delp-Weg

Architekt Pascolo bringt sein Werk zum Abschluss

„Zwischen Melonen- und Tomatenrot“ hat die Zeitschrift Bauwelt die Farbgestaltung der Häuser beschrieben. Der auffällige Gebäuderiegel im Alfred-Delp-Weg, den der italienische Architekt Sergio Pascolo im Auftrag der Städtischen Wohnungsbau Göttingen GmbH entworfen hat, soll jetzt vervollständigt werden.

Neues Gebäude in gleichem Stil: Sergio Pascolo entwirft das letzte Gebäude am Alfred-Delp-Weg.

© Städtische Wohnungsbau
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2003 ließ die Städtische Wohnungsbau GmbH (StWB) den ersten Gebäudekomplex in Geismar mit insgesamt 42 Wohnungen errichtet. 2007 kam ein weiterer „Vierspänner“ mit 28 Wohnungen nach gleichem Konzept hinzu. In diesem Jahr nun soll das letzte Gebäude, ein Kopfgebäude, auf dem an die Von-Ossietzky-Straße grenzenden, unbebauten Grundstück entstehen, teilt die StWB mit.

Die ersten 42 Wohnungen im Alfred-Delp-Weg sind von dem Mailänder Architekten familienfreundlich entworfen und von Bund und Land mit rund 1 Million Euro (damals 2 Millionen Mark) gefördert worden. Insgesamt wurden etwa 5 Millionen Euro investiert, teilt die Städtische Wohnungsbau mit. Die Wohnungen auf den Zietenterrassen wurden mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. 2009 erhielt Architekt Pascolo für sein farbenfrohes Werk den Architekturpreis „Zukunft Wohnen“.

Das geplante Kopfgebäude soll nach ersten Entwürfen ein Wohn- und Geschäftsgebäude werden. Insgesamt sollen 1300 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche entstehen. Zwei Gewerbeflächen verteilen sich in der Planung auf 350 Quadratmeter, die restlichen 950 Quadratmeter sollen für weitere acht etwa 120 Quadratmeter große Wohneinheiten genutzt werden. Die Planung sieht auch Wohngruppenbereiche für behinderte Menschen im Rentenalter vor. Das abschließende Kopfgebäude soll ebenfalls in dem charakteristischen rot gestrichen werden, kündigen die Bauherren an. Im Sommer soll mit den Bauarbeiten begonnen werden, erklärt Rolf-Georg Köhler, Geschäftsführer der StWB. Etwa ein Jahr später können die ersten Wohnungen bezogen werden.

Von Tonie Lenz


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