Im ehemaligen griechischen Restaurant: Jeff Winchell bietet im Papendiek Getränke, Speisen und Unterhaltung.
Mit typisch amerikanischem Pragmatismus und Unternehmergeist ging er daran, sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen: „Was kann ich? Englisch. Was gibt es in Göttingen nicht? Einen Treffpunkt für englische Muttersprachler. Wie hoch ist das Potenzial? Cirka 3000. Was folgt daraus? Ich eröffne einen solchen Treffpunkt.“ 15 000 Euro, – ein Teil davon ein Unternehmensgründungszuschuss – investierte der gelernte Softwareexperte. Auf der Karte stehen irisches Bier vom Fass, 20 internationale Flaschenbiere und jeden Abend ein anderes Gericht. Außerdem verkauft er amerikanische Süßigkeiten und Fertiggerichte wie Makkaroni mit Käse oder Pfannkuchen.
Nicht nur Bewirtungs-, auch Begegnungsstätte will Jeffs Cafe sein. „Wir spielen regelmäßig Scrabble, veranstalten Lesungen, gucken gemeinsam englischsprachiges TV und werden in Kürze einen Englischkurs anbieten.“ Gewinn hat Jeff bisher noch keinen erzielt, aber die Zahl der Gäste wachse. Der ehemalige Microsoftmitarbeiter hat einen großen Traum: „Ich hoffe, mein Cafe wird sich eines Tages in ein profitables Franchiseunternehmen entwickeln.“
hr
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